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Wann immer möglich, wird eine Leichtbauweise praktiziert
Ausgehend vom Lebenszyklus eines CNC-Bearbeitungszentrums, setzt Hermle auf eine vergleichsweise energiearme Herstellung der Grundmaschine und der Maschinenbauteile in Mineralgusstechnik. Darüber hinaus wird, wann immer möglich, eine Leichtbauweise praktiziert und dabei führt die virtuelle Entwicklung sowie die Optimierung von Grundsystemen und Baugruppen zu einem sehr effizienten Materialeinsatz.
Schon bei der Konstruktion und Auslegung der Maschinenelemente und Komponenten wird sorgsam darauf geachtet, dass die gebotene Leistungsfähigkeit und der Energieeinsatz zu vereinen sind, etwa durch die Auswahl qualitativ höherwertiger Maschinenelemente wie Wälzlager, Kugelgewindetriebe, Antriebe, Servoachsen und dergleichen mehr, was sich wiederum energiesparend auswirkt und auch den Wartungs- sowie den Serviceaufwand minimiert.
Leistungsgerechte Auslegung der Maschinenkomponenten
Nicht zuletzt erlauben die im Entwicklungsvorfeld intensiven Beratungen und Abklärungen bei Kunden die jeweils optimale weil leistungsgerechte Auslegung der Antriebstechnik, was Überdimensionierungen zu vermeiden hilft. Das gilt auch für die Auslegung und Dimensionierung der Kühlsysteme, die, in Verbindung mit der Energierückgewinnung und der energiesparenden Regelungstechnik (situationsbedingtes Abschalten, Feierabendabschaltung, minimierte Warmlaufphase), den Energiebedarf auf das benötigte Maß reduziert und sich mit steigenden Energiekosten als Wettbewerbsvorteil erweist. Weiteres Einsparpotenzial bietet der Druckluftbedarf, der bei den Hermle-Bearbeitungszentren auf ein Minimum verringert ist, weil beispielsweise die Wälzführungen mit Langzeitschmierungen und die Spindeln zu 80% mit Fettschmierung versehen sind.
Umweltgesichtspunkte im Werkzeugmaschinenbau sind auch bei MAG Hüller Hille bei Neuentwicklungen im Pflichtenheft manifestiert. So kommt das Vertikalbearbeitungszentrum NBV 400 ganz ohne Hydrauliköl aus, weil auf die üblichen Hydraulikkomponenten verzichtet wird. Beispielsweise werden die Werkzeuge mit Tellerfedern gespannt und pneumatisch gelöst. Völlig neu bei Bearbeitungszentren ist auch der Energiesparmodus.
Energiesparfunktion passt Geschwindigkeit und Beschleunigung an
Diese Energiesparfunktion soll, in Abhängigkeit von den gewählten Spareinstellungen, die Geschwindigkeit und Beschleunigung auf maßgeschneiderte Werte reduzieren, damit das erzielte Ergebnis und der Energieverbrauch in einem ökonomischen Gleichgewicht stehen. Dabei werden der eigentliche Energieverbrauch und die Energiespareinstellungen am Energiemonitor angezeigt.
Also nicht die Schnelligkeit oder das Ausreizen der Maschine im Grenzbereich stehen im Mittelpunkt, sondern ein Mix aus wirtschaftlicher Bearbeitungszeit, Energieverbrauch und nicht zuletzt die Lebensdauer und Dauergenauigkeit aufgrund einer sorgsamen Nutzung der mechanischen Komponenten.
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