Suchen

Verpackungstechnik Energieeffiziente Heizgurte verbessern Wellpappenherstellung

| Autor / Redakteur: Ursula Herrling-Tusch / Peter Königsreuther

Nestler Wellpappe produziert täglich zig Tonnen der papierbasierten Verpackungsmöglichkeit. Mit Heizgurten von GKD gelingt das günstiger und nicht zuletzt in besserer Qualität. Lesen Sie hier, warum...

Firma zum Thema

Um die Qualität bei der Herstellung von Wellpappe zu erhöhen und gleichzeitig den Energiebedarf des Fertigungssystems zu verringern, setzt der Wellpappenhersteller Nestler auf Heizgurte des Unternehmens GKD Gebr. Kufferath. Insgesamt 18 Heizplatten sind in puncto Heiz- und Zugpartie der Anlage damit bestückt.
Um die Qualität bei der Herstellung von Wellpappe zu erhöhen und gleichzeitig den Energiebedarf des Fertigungssystems zu verringern, setzt der Wellpappenhersteller Nestler auf Heizgurte des Unternehmens GKD Gebr. Kufferath. Insgesamt 18 Heizplatten sind in puncto Heiz- und Zugpartie der Anlage damit bestückt.
(Bild: GKD )

Mit rund 400 Mitarbeitern produziert die Nestler Wellpappe GmbH & Co. KG rund 140 Mio. m² Wellpappe im Jahr. 1871 als Brauerei in Lahr gegründet, ging Nestler nach dem Ersten Weltkrieg und schwierigen Nachkriegszeiten dann 1923 als Wellpappenfabrik erneut an den Start. 1999 übernahm die Palm-Gruppe das in der Schwarzwaldregion stark verwurzelte Familienunternehmen, das bis heute seinen ursprünglichen Namen trägt.

Die Zugehörigkeit zur Palm-Gruppe spiegelt sich in der ungewöhnlich großen Bandbreite des Leistungsspektrums wider. So umfassen die Wellpappenformate Feinst-, Mittel- und Grobwelle, 1- bis 3-wellige Sorten in Stärken von 0,8 bis 15 mm und diverse Wellentypen oder -kombinationen – alles aus dem Papier der Palm-Gruppe gefertigt. Fast ausschließlich handelt es sich dabei um Recyclingpapier. Lediglich für Spezialanwendungen wie Tiefkühlkost wird Frischfaser ergänzt, weil sie die Stabilität des Endproduktes erhöht.

Bildergalerie

Bildergalerie mit 11 Bildern

Vielseitige Helfer im Klein- und Großformat

Variantenreich zeigt sich auch die Palette an hochwertig bedruckten Verpackungen, Displays und anspruchsvollen Verpackungskonstruktionen. Egal ob in der Größe einer Zigarrenschachtel oder eines Paletten-Containers, sind sie als Transport- oder Verkaufsverpackungen, als Faltkartons, Stanz-, Schwerlast-, Gefahrgut- oder Kombinationsverpackungen maßgeschneiderte Produkte für jede noch so herausfordernde Aufgabe in diesem Metier.

Diese Vielseitigkeit der Produktion mit maximaler Wertschöpfung in großen so wie kleinen Losgrößen, erlaubt auch unzählige Spezialanwendungen. Das macht Nestler zum Partner von rund 1400 Kunden aus dem süddeutschen Raum, der Schweiz und dem Elsass. Mehr als die Hälfte davon sind aus der Elektro-, Maschinenbau-, Chemie-, Farben- und Lacke-, Gummi-, Holz- und Papierindustrie, die oft auch sehr komplexen Anforderungen an das Nestler-Know-how stellen.

Auch in Sachen Serviceleistung ein Branchenprimus

Außer dem facettenreichen Produktionsspektrum und der tief gehenden Expertise ist die Serviceleistung seitens Nestler ein weiteres Alleinstellungsmerkmal. So profitieren große Kunden aus Versandhandel und Industrie von einem Lager- und Lieferservice, durch den sie stets binnen 24 h ihre Produkte erhalten. „Immer mehr Kunden setzen auf dieses Angebot“, erläutert Nestler-Geschäftsführer Andreas Jung, und ergänzt: „Für uns bedeutet OTIF (On-Time-in-Full) deshalb eines der wichtigsten strategischen Ziele.“ Ein Garant dafür ist auch der Fuhrpark mit 30 eigenen Lkw. Auf Wunsch beinhaltet der Nestler-Service auch die komplette Konfektionierung und Verpackungsprozessoptimierung, betont Jung.

Kontinuierlich arbeite man deshalb an der Verbesserung von Produktivität, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit im Unternehmen. „Wir optimieren Produkte und Prozesse nach dem STEAM-Prinzip. Das bedeutet Save The Earth And Money. So können wir etwa den CO2-Fußabdruck verringern“, sagt Jung.

Drei Kernbereichen gilt dabei besondere Beachtung:

  • Dem optimierten Zusammenspiel von Fläche, Gewicht und Stabilität, um den Materialverbrauch bei üblichen Konstruktionen zu minimieren;
  • Der möglichst optimalen Materialnutzung, denn diese senkt den Verschnitt und die Verarbeitungszeit sowie den Energieaufwand;
  • Einer ausgeklügelten Lkw-Verladungen, die durch weniger Fahrten den Ressourcenverbrauch und die CO2-Belastung reduziert.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 46578694)