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Industrie muss Energieeffizienz von Werkzeugmaschinen selbst regulieren
Aufgrund des überzeugenden Konzeptes zur Selbstregulierung sind die Bearbeiter der Vorstudie jedoch dazu angehalten, gemeinsam mit der Industrie neben ordnungsrechtlichen Maßnahmen die Option der Selbstregulierung weiter zu diskutieren und voranzutreiben. Neben diesen Aktivitäten arbeiten die Verbände und einzelne Hersteller an konkreten, spezifischen Optimierungsmaßnahmen, um energetische Verbesserungen an ihren Produkten bereits in naher Zukunft Realität werden zu lassen.
BMWi fördert Forschung zu Energieeffizienz von Werkzeugmaschinen
Im Dezember 2008 startete das vom BMWi geförderte und vom Projektträger Jülich betreute Projekt „Maxiem – Maximierung der Energieeffizienz von Werkzeugmaschinen“ mit dem Anspruch, die Grundlagen auf diesem Gebiet auf breiter Front voranzutreiben.
Zum Projektkonsortium zählen neben dem PTW der TU Darmstadt namhafte Maschinenhersteller wie Alfing, Grob, Heller, MAG und Schaudt sowie deren Lieferanten und Ausrüster Bosch Rexroth und Siemens Industry, aber auch Anwender von Werkzeugmaschinen wie Audi, BMW, Daimler, Siemens Power Generation und VW. Die Motivation der Anwender im Konsortium liegt darin begründet, dass deren Unternehmen jüngst umfassende Energiesparprogramme aufgelegt haben, die auch Produktionsmaschinen mit einschließen.
Nachdem zum Beispiel das Motorenwerk eines Automobilherstellers schon zwei Drittel seiner Sparziele erreicht hat, muss nun das letzte Drittel bei Werkzeugmaschinen eingespart werden. Im Mittelpunkt des Projektes steht die Darstellung von Optimierungsmaßnahmen an einer Demonstrator-Maschine.
Dazu wurde eine Maschine eines der Projektpartner definiert, die zunächst einer umfassenden Ist-Analyse unterzogen wird (Bild 1 – siehe Bildergalerie). Dabei ist es zum einen das Ziel, die größten Energieverbraucher zu identifizieren, aber vor allem auch Optimierungspotenziale aufzudecken.
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