Energieeffizienz

Energieeffizienz von Werkzeugmaschinen maximieren

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Energieeinsparungen von bis zu 50% werden versprochen. Das Problem besteht jedoch nach wie vor darin, dass dabei Nutzungsprofile zugrunde gelegt werden, die mit der Realität bei den meisten der Kunden nichts zu tun haben.

Entsprechend fällt es schwer, spezifische Amortisations- und Rentabilitätsrechnungen für die meist teureren Aggregate aufzustellen. Die Kunden greifen demnach wieder zu den Alternativen mit den geringeren Investitionskosten.

Werkzeugmaschinen-Kunden wollen Energieeffizienz ohne Mehrkosten

Der Werkzeugmaschinenhersteller steht dabei nicht selten zwischen den Fronten. Kunden verlangen immer mehr nach energieeffizienten Maschinen, ohne dabei einen Mehrpreis, der jedoch beim Einsatz effizienterer Funktionsmodule unweigerlich entsteht, akzeptieren zu wollen.

Die im Projekt „Maxiem — Maximierung der Energieeffizienz von Werkzeugmaschinen“ verfolgte Lösung sieht entsprechend so aus, dass der Energieverbrauch derart genau bestimmt werden kann, dass der Maschinenhersteller Aufpreise eindeutig rechnerisch begründen kann. Einige Partner sehen das Ziel des Projektes denn auch erreicht, wenn die effizientere Maschine mit der zunächst höheren Investition einen Abnehmer findet und sich zeitnah durch die geringeren Betriebskosten amortisiert.

Prof. Dr.-Ing. Eberhard Abele ist Leiter des Instituts für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) der TU Darmstadt; Dipl.-Ing. Benjamin Kuhrke ist Gruppenleiter Umweltgerechte Produktion und Dipl.-Ing. Stefan Rothenbücher ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut.

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