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ISO 50.001

Energiesparen in die Tat umsetzen

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Dabei ist das Energiesparen bei Arburg oder Schmalz nicht erst seit der Einführung des Energiemanagementsystems ein Thema. „Einsparpotenziale hinsichtlich des Energieverbrauchs spielen seit Jahrzehnten eine sehr wichtige Rolle bei allen unseren Entwicklungen und Investitionen – bei unseren Maschinen ebenso wie in der Fertigung und bei den Gebäuden“, erläutert Hehl.

Arburg kann Erfolge mit der Energieeffizienz vorweisen

Die Loßburger können dabei Erfolge vorweisen: „Wir konnten in den vergangenen Jahren unsere Energieeffizienz kontinuierlich steigern. Beispielsweise hat sich der Stromverbrauch in Kilowattstunde pro Tonne produzierter Spritzgießmaschine sukzessive reduziert. Dies resultiert aus einer Vielzahl von Einzelmaßnahmen und deren Zusammenwirken.“

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Doch ein Energiemanagement kann auch einen besonderen Schub geben, wie Martin Sembach, Geschäftsführer der Sembach Technical Ceramics GmbH & Co. KG in Lauf an der Pegnitz, erläutert: „Damit die Verbesserungspotenziale in konkrete Maßnahmen münden, bedarf es der Implementierung eines Energiemanagementsystems. Nur mit diesem können konkrete Schritte geordnet umgesetzt werden. Das Energiemanagementsystem spornt uns an, Veränderungen nicht nur anzustreben, sondern auch durchzuführen.“ Das Unternehmen konnte bereits bei einzelnen Prozessen aufschlussreiche Ergebnisse erzielen. „Wir können nachweisen, dass wir trotz gestiegener Tonnagen in der Fertigung unsere CO2-Bilanz stetig verbessert haben. Für einen Gesamtvergleich ist der Bewertungszeitraum noch zu kurz“, berichtet er weiter.

Gelohnt hat sich das Energiemanagement für die Unternehmen allemal: Aktuell spart Hawe nach Volodarskis Auskunft pro Jahr 1,8 GWh Strom und 1,3 GWh Gas ein. „Einsparungen in Prozent anzugeben, ist schwierig, da es nicht die Volatilität der Produktionsauslastung und des Auftragseingangs berücksichtigen würde“, räumt der E-EHS-Teamleiter ein. Allerdings habe Hawe seine Ziele vollumfänglich erreicht. „Was uns überrascht hat, war, wie viel Potenzial in kleineren Maßnahmen steckt. Wir entdecken laufend neue Möglichkeiten und setzten sie gleich um“, erläutert Volodarski weiter.

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