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ISO 50.001

Energiesparen in die Tat umsetzen

| Autor / Redakteur: Stéphane Itasse / Stéphane Itasse

Draußen und drinnen grün: Arburg setzt seit jeher auf Ressourceneffizienz. Jetzt verstärkt das Unternehmen sein Engagement mit einem Energiemanagementsystem.
Draußen und drinnen grün: Arburg setzt seit jeher auf Ressourceneffizienz. Jetzt verstärkt das Unternehmen sein Engagement mit einem Energiemanagementsystem. (Bild: Arburg)

Energiesparen mag ein guter Vorsatz für alle Unternehmen sein. Wer sich jedoch an seinen Taten messen lassen will, kann mit einem Energiemanagementsystem die Einsparungen voranbringen, dokumentieren und auch nach außen belegen. Mit der ISO 50.001 existiert eine eigene Norm dafür. Und es gibt noch mehr positive Effekte.

Seit Anfang des Jahres ist ein Energiemanagementsystem nach ISO 50.001 für Unternehmen Pflicht, die sich als Großverbraucher von der EEG-Umlage befreien lassen wollen. Hawe Hydraulik ist aber schon länger dabei: Bereits 2011 wurde das Werk Freising nach der Vorläufernorm DIN EN 16.001 zertifiziert. Es folgten das Werk in München, ebenfalls nach DIN EN 16.001, und das Werk Dorfen mit einer Zertifizierung nach ISO 50.001. „Umweltschutz und ein bewusster Umgang mit Energie als Ressource ist ein klar gestecktes Unternehmensziel von Hawe“, begründet Alexander Volodarski, Teamleiter E-EHS (Environment Health Safety) beim Münchener Unternehmen, das Engagement.

In diese Richtung äußert sich auch Michael Hehl, geschäftsführender Gesellschafter des Kunststoffmaschinenherstellers Arburg: „Umweltschutz und schonender Umgang mit Ressourcen und Energie sind für uns nicht neu, sondern seit jeher Bestandteil der Unternehmenskultur.“ Entsprechend war die Einführung eines Energiemanagementsystems und die Zertifizierung nach ISO 50.001 ein weiterer Schritt in Richtung Zukunft für das Loßburger Unternehmen.

Energiesparen ist besser als Energieerzeugung

Ähnlich sehen es die Verantwortlichen beim Vakuumspezialisten J. Schmalz GmbH im wenige Kilometer entfernen Glatten. Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und der Schutz der Umwelt gehören laut einer Mitteilung des Unternehmens seit Langem zu den vorrangigen Zielen und bestimmen das tägliche Handeln. „Jede vermiedene Kilowattstunde ist die beste Form von Energie, Vermeidung geht bei uns vor Produktion“, sagt Wolfgang Schmalz, der das Unternehmen zusammen mit seinem Bruder Kurt Schmalz führt. Das Energiemanagement ist für ihn deshalb nur ein Baustein innerhalb der nachhaltigen Unternehmensführung.

Die Zertifizierung des Energiemanagementsystems nach ISO 50.001 ziele darauf ab, den Energieverbrauch in Betrieben deutlich zu reduzieren. Nach Auskunft des Schmalz-Geschäftsführers benchmarkt sich das Unternehmen gerne und nutzt dafür auch das Mittel der Zertifizierung: „Da kommen neutrale Beobachter, die Impulse geben, was man verbessern kann.“

Ergänzendes zum Thema
 
Energiemanagementnorm ISO 50.001

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