Windkraft Epoxydharze ermöglichen immer größere Windkraft-Rotoren

Redakteur: Stéphane Itasse

Dank Weiterentwicklungen bei den Rotoren werden Windkraftanlagen immer größer und leistungsfähiger. Rotordurchmesser von 140 m und mehr gelten als realisierbar. Ein zentraler Aspekt in der Serienproduktion von Flügeln der Windkraftanlagen ist das Mischen, Dosieren und Auftragen von Epoxydharzen, Polyurethanen und Silikonen, wie der Hersteller von Mehr-Komponentensystemen Tartler mitteilt.

Anbieter zum Thema

Schon jetzt realisieren führende Hersteller Rotorblätter mit Längen von bis zu 60 m; einige peilen sogar schon die 70-m-Marke an. Diese Windflügel bestehen aus glasfaserverstärktem Kunststoff oder Kohlefaser und werden im Halbschalen-Sandwich-Verfahren produziert.

Epoxydharze in vielen Phasen der Windkraftrotorblatt-Herstellung

Die Prozesskette dieses Verfahrens reicht vom Modell- und Formenbau über die Abformung zweier Halbschalen bis hin zu deren Verklebung. Abschließend erfolgen das Finishing von Oberflächen und Fügestellen sowie schließlich das Auswuchten.

In fast jeder Phase der Rotorblatt-Produktion werden technische Kunstharze verwendet, zu deren Verarbeitung viele Hersteller die automatischen Dosier- und Mischanlagen von Tartler einsetzen, wie es heißt. Im Urmodellbau und Formenbau verbreitet seien inzwischen die Anlagen vom Typ Nodopox 200 (Epoxies) und Nodopur VS AR (PU).

Zwei Verfahren für die Fertigung der Rotorblatt-Halbschalen

Für die Herstellung der Rotorblatt-Halbschalen setzen die Windflügel-Hersteller unterschiedliche Verfahren ein: Bei der Infusionstechnik werden zunächst trocken verlegte GFK- oder Kohlefaser-Matten in der Form unter Vakuum oder mittels Resin Transfer Moulding mit Kunstharz getränkt.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:308915)