CAM-Software

Errechneter Rohmaterialverbrauch hält Bestand in Echtzeit aktuell

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„Anfang 2012 haben wir uns am Markt informiert und sind durch das Referenzprojekt bei dem Zentrifugenhersteller Andreas Hettich GmbH & Co. KG, der eine ähnliche Aufgabenstellung hatte, auf die ASS.TEC GmbH aufmerksam geworden. Auch der act/cut-Anbieter Alma hat das Schwarzwälder IT-Systemhaus empfohlen, das ebenfalls SAP-Partner ist“, erzählt Lamparter, der bei der RBT Rehm Blechtec GmbH das Projekt leitete.

Projektteam aus CAM-Hersteller, IT-Systemhaus und Anwender

Nachdem ASS.TEC den Zuschlag erhalten hatte, fand Anfang 2012 das Kick-off für das Projekt statt. Auf Basis dieser Informationen konnte ASS.TEC gemeinsam mit der Firma Alma, die als CAM-Hersteller von act/cut ebenfalls mit im Boot war, ein detailliertes Konzept mit den notwendigen Feinheiten erstellen. „Anschließend ging es an die Programmierung der Schnittstelle. Insgesamt waren von ASS.TEC zwei IT-Spezialisten und beim Kunden RBT Rehm Blechtec GmbH der Projektleiter und zwei Key User an dem Projekt beteiligt. Die Firma Alma sollte auf Seiten von act/cut die Schnittstelle einrichten.

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Neue Hardware musste nicht beschafft werden. Besonders angenehm für alle beteiligten Projektpartner war, dass die komplette Realisierung in Villingen-Schwenningen per Remote Access auf dem SAP-Entwicklungssystem des Kunden durchgeführt werden konnte.

Der erste Projektschritt, die Kommunikation zwischen der SAP-Lagerverwaltung und der Lagerverwaltung in act/cut, war hinsichtlich des Programmieraufwands die kleinere Aufgabe: „Damit waren wir in vier Tagen fertig und konnten die Schnittstelle in Betrieb nehmen. Jetzt befinden sich in beiden Systemen in Echtzeit die richtigen Bestände. SAP kann wie gewohnt damit planen und act/cut hat den Bestand, um die Verschnittoptimierung auch voll nutzen zu können“, bemerkt Judith Rauer, die das Projekt bei ASS.TEC leitete.

Fertigungsauftragsdaten zwischen SAP und act/cutübertragen

Etwas aufwendiger waren das Konzept sowie die Planung und Programmierung des zweiten Teils der Schnittstelle für die Übertragung der Fertigungsauftragsdaten zwischen SAP und act/cut. Die Herausforderung war der komplexe Fertigungsprozess: Aus den zahlreichen Arbeitsschritten für die Zuschnitte von rund 50 Blechen pro Tag waren diejenigen Daten herauszufiltern und in der korrekten Vorgangsreihenfolge abzubilden, die sowohl act/cut als auch SAP gleichermaßen benötigten, um den exakten Blechzuschnitt zu berechnen und schließlich auch korrekt zu verbuchen. Es ging also nicht nur um einen Weg, sondern vor allem um den Datenfluss von SAP nach act/cut und zurück zu SAP.

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