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Errechneter Rohmaterialverbrauch hält Bestand in Echtzeit aktuell

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Damit SAP die Daten bei der Rückgabe erkennt, mussten die betroffenen act/cut-Datensätze mit zusätzlichen SAP-Kennungen angereichert werden. Dabei handelt es nicht nur um die Angaben der tatsächlich verbrauchten Blechmengen; act/cut meldet es auch an SAP zurück, sobald ein Fertigungsschritt abgeschlossen ist.

Nachträgliche Optimierung der Maschinenzeitübermittlung

Nachdem der erste Teil dieses etwa 200 Arbeitsstunden umfassenden Paketes abgeschlossen, etwa drei Wochen getestet und Ende Mai 2012 produktiv gesetzt worden war, führten die SAP-Spezialisten von ASS.TEC noch einige Optimierungen bis in den Herbst durch: „Das betraf zum Beispiel die Maschinenzeitübermittlung, die anfangs nicht als notwendig erachtet wurde, aber als zukünftiges Ziel festgesetzt worden war“, erklärt Judith Rauer.

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Wie üblich erstellte ASS.TEC während des Projektes eine ausführliche Dokumentation über alle Arbeitsschritte und die gesamte neue Lösung. Die diente dann auch als Grundlage zur Rehm-internen Schulung aller Key User und weiterer Mitarbeiter, die SAP- und fertigungsseitig betroffen waren.

SAP stellt die korrekten und aktuellen Bestände in Echtzeit zur Verfügung

Seitdem die Schnittstelle in Betrieb ist und reibungslos alle betroffenen Datensätze zwischen den beiden Systemen austauscht, haben nicht nur die Rehm-Mitarbeiter im Lager und in der Fertigung keine Listen mehr mit im Zweifel fehlerhaften Informationen zu bearbeiten. Die Buchung des exakten Rohmaterialverbrauchs erfolgt sofort, sodass in SAP die korrekten und aktuellen Bestände jederzeit in Echtzeit transparent sind. Das hat zahlreiche Vorteile: Die Arbeitsabläufe sind schneller, die Maschinenauslastung wird höher und die Abrechnung und der Cashflow werden ebenfalls beschleunigt.

„Insgesamt ist das Projekt sehr glatt verlaufen, die Kommunikation und Kooperation verlief hervorragend. Die Programmierarbeiten wurden alle remote von ASS.TEC in Villingen-Schwenningen ausgeführt und ich konnte die einzelnen Schritte auf dem Testsystem bei uns im Betrieb ausgiebig probieren. Eine kurze Rückmeldung genügte und etwaige Veränderungen oder Kundenwünsche wurden umgehend ausgeführt“, erklärt Lamparter.

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