Beschichten Erster Galvanik-Lohnveredler für Bänder in Bayern gestartet

Redakteur: Stéphane Itasse

Die Heid Metallveredelung hat eine neue Produktionsanlage in Zirndorf in Betrieb genommen. Damit ist das Unternehmen laut eigener Mitteilung der erste bayerische Betrieb, der Metallbänder für die Lohnbeschichtung galvanisch veredelt.

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Die Heid Metallveredelung bietet als erster Lohngalvaniker in Bayern das Beschichten von Bändern an.
Die Heid Metallveredelung bietet als erster Lohngalvaniker in Bayern das Beschichten von Bändern an.
(Bild: Heid Metallveredelung)

Nach insgesamt vier Jahren der Planungs- und Bauzeit sei der Neubau jetzt offiziell eröffnet worden. In der Schwabacher Str. 168 in Zirndorf gelegen, befindet er sich nur etwa 500 m vom Stammsitz des mittelständischen Unternehmens entfernt, wie es heißt.

Neue Galvanikanlage auf 750 m² errichtet

Die neue Produktionsanlage umfasst laut Mitteilung 750 m² Grundfläche und wurde mit einem Investitionsvolumen von circa 2,7 Mio. Euro errichtet. Bei Planung und Bau seien nicht nur moderne Anlagen installiert, sondern auch sehr viel Wert auf Energieeffizienz gelegt worden. „Die überschüssige Wärme, die in den galvanischen Zinnbädern erzeugt wird, müssen wir nicht mit noch mehr Energieaufwand abkühlen. Stattdessen leiten wir sie direkt in andere galvanische Bäder weiter. So arbeiten wir in hohem Maße kosten- und energieeffizient“, erläutert Geschäftsführer Florian Heid.

In der Anlage werden die Metalle Kupfer, Nickel, Zinn und Gold, vorwiegend auf Buntmetallbändern, abgeschieden. Die galvanisierten Bänder fänden unter anderem in der Automobilindustrie, Informationstechnik oder Raumfahrttechnik Verwendung.

Galvanisierer baut seine Belegschaft aus

Der Neubau und das damit verbundene Unternehmenswachstum schlage sich auch in der Zahl der Beschäftigten nieder. Seit Juni 2014 seien bereits sechs neue Vollzeit-Arbeitsplätze geschaffen worden, weitere zehn sollen in den kommenden Monaten hinzukommen. „Unser Unternehmen verzeichnet ein kontinuierliches Wachstum,“ sagt Seniorchef Ludwig Heid dazu. „Mit unseren Technikern, Meistern und Facharbeitern und mit unserer neuen, hochmodernen Produktionsanlage möchten wir diesen Weg nun fortsetzen.“

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