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Sumitomo (SHI) Demag Plastics Machinery

Expertensymbiose schneidert Fertigung für Kunststoffverpackungen nach Maß

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Mängel an einem Formnest stören kaum

Dort erwartet die Verpackungen ein Labyrinth, das die Separierung nach Kavitäten übernimmt. Das Förderband sorge dafür, dass jede Verpackung im passenden Behälter Lande. Die Leonhard Fischer & Co. GmbH hat als langjähriger Kooperationspartner von Sumitomo (SHI) Demag für den Beschriebenen Workflow die Automatisierung übernommen, wie Sumitomo berichtet. Felix Oeser, Leiter Projektmanagement & technischer Service bei Leonhard Fischer, macht klar, weshalb sich der Aufwand lohnt: „Durch dieses Automatisierungssystem kann Hass jeden Artikel einer definierten Kavität zuordnen. Sollte ein Fehler auftreten, lässt sich sofort feststellen, welches Formnest Probleme macht.“

Die Produktion kann im Falle eines Fehlers über die anderen Kavitäten einfach weiterlaufen und die Mitarbeiter von Hass müssen nicht aus der Gesamtproduktion die fehlerhaften Teile heraussuchen, so Hass. Thomas Wenzel, Produktionsmanager bei Hass merkt dazu an: „So gewährleisten wir unseren Kunden die vollständige Rückverfolgbarkeit der Hygieneverpackungen.“

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Tadellos miteinander korrespondierende Fertigungssysteme

Das End-of-Arm-Tool ist dabei auf einem SDR-Linearroboter mit fünf Servoachsen montiert. So ließe sich der Greifer besonders genau und individuell in jeder Linear- und Drehachsenkoordinate positionieren; das erleichtere auch den Wechsel des End-of-Arm-Tools. Die gesamte Automatisierung habe Leonhard Fischer auf die Bedürfnisse des Kunden in zugeschnitten. Die Fertigungstiefe des Unternehmens ist, wie es heißt, sehr hoch. Deswegen kommen die Steuerung sowie der Greifer auch direkt aus dem eigenen Haus.

Weil das End-of-Arm-Tool unter Krafteinwirkung die Hygieneverpackung über das Filmscharnier in relativ warmem Zustand schließe, müsse die Automatisierung zwangsläufig auch sensibel mit dem Produkt umgehen können. Kratzer, oder gar Verformungen sind absolut tabu für die Verpackung, so Sumitomo. Das konnten die beiden Systemexperten, wie Wenzel betont, sehr gut erreichen. Aus seiner Erfahrung sei das durchaus nicht selbstverständlich. Denn oft komme es zu Kommunikationsproblemen zwischen Maschinensteuerungen und Automatisierungskomponenten.

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