Sumitomo (SHI) Demag Plastics Machinery Expertensymbiose schneidert Fertigung für Kunststoffverpackungen nach Maß

Redakteur: Peter Königsreuther

Die Kombination aus der Expertise für den Spritzgießmaschinenbau und tief gehendem Automatisierungskönnen verbessert die Performance zur Herstellung von Hygiene-Kunststoffverpackungen bei individuellen Anwenderansprüche.

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Jürgen Hass Kunststofftechnik profitiert von Sumitomos Spritzgieß-Know-how und der Automatisierungs-Expertise von Leonhard Fischer durch maßgeschneiderte Produktionssysteme für die Fertigung von Hygieneverpackungen aus Polypropylen (PP).
Jürgen Hass Kunststofftechnik profitiert von Sumitomos Spritzgieß-Know-how und der Automatisierungs-Expertise von Leonhard Fischer durch maßgeschneiderte Produktionssysteme für die Fertigung von Hygieneverpackungen aus Polypropylen (PP).
(Bild: Sumitomo)

Ganze 14 Spritzgießmaschinen arbeiten rund um die Uhr bei der der Jürgen Hass Kunststofftechnik GmbH in Oststeinbek. Nagelneu ist dabei die elektrische Intelect 450/870-3000 mit 4500 kN Schließkraft von der Sumitomo (SHI) Demag Pastics Machinery. Vor einem Jahr hat diese Anlage ihren Einzug in die Hallen des Kunststoffverarbeiters gehalten, und, wie es weiter heißt, gehalten, was der Hersteller versprochen hat.

Frisch aus der Spritzgießmaschine, zur kavitätenreinen Sortierung

Sogar einen eigenen Bereich, der vom Rest der Produktion ausgegliedert ist, hat das Unternehmen dafür eingerichtet. Geschäftsführer Michael Hass erklärt warum das so sein muss: „Wir produzieren auf der Maschine Hygieneverpackungen aus Polypropylen. Dafür müssen wir eine Bisphenol-A-freie Fertigung garantieren. Weil wir in den anderen Produktionsbereichen auch Polycarbonat verarbeiten, das diesen Stoff beinhaltet, waren wir zu diesem Schritt gezwungen.“

Auf einem 8-Kavitäten-Werkzeug entstehen nun auf der Intelect PP-Verpackungen mit einer Zykluszeit von unter 15 s mit einem Teilegewicht von 14 g. Kaum öffne das Werkzeug, entnimmt ein Vakuumgreifer die Teile, so Hass. Die Montage der Hygieneverpackungen ist dabei direkt in den implementierten Greifer – das sogenannte End-of-Arm-Tool – integriert. Noch warm, schließt dieses die PP-Teile über ein Filmscharnier und legt sie kavitätenabhängig auf einem Förderband ab, wie es weiter heißt.

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