Festo bezieht Technologiefabrik

Feierliche Einweihung der Technologiefabrik Scharnhausen

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Nicht Industrie 4.0 aber hochmodern

Festo engagiert sich auf verschiedenen Ebenen bei der standardisierten Einführung des Industrie-4.0-Gedankens. Daher lag ein Augenmerk beim Rundgang auf entsprechenden eigenen Lösungen mit Vorzeigecharakter. Hier vertröstet der ansonsten als Treiber des 4.0-Gedankens bekannte Veit: „Wir gehen das Thema in unserer eigenen Produktion nicht revolutionär, sondern evolutionär an. Unsere Fabrik enthält daher nur Auszüge, und das ganz bewusst!“

So ist ein Highlight zwar nicht Beispiel für eine vernetzte digitalisierte Lösung, dennoch ein nicht minder spannender Arbeitsplatz der von Uschi. Auf diesen Namen haben die Mitarbeiter den gemeinsam mit Kuka entwickelten Roboter getauft, der ergonomisch belastende und stupide Tätigkeiten in Kollaboration mit Menschen verrichtet: Der Roboter greift ein Gehäuse, fügt Patronen und Gestell zusammen und übergibt das Bauteil an den Werker zur weiteren Bearbeitung.

Der Unheimlich SCHnelle Industrieroboter, so die Langversion des Namens, ist mit einer aufwändigen Sensorik ausgestattet und verlangsamt seine Bewegung bis hin zum Stillstand, sobald ihm ein Mitarbeiter zu nahe kommt.

Die gute Nachricht bezüglich Industrie 4.0 behält sich Veit dann aber doch bis zum Schluss auf: Festo, so verspricht er, wird zu den ersten Unternehmen gehören, die zum IT-Gipfel ein Digitalisierungsprojekt zeigen werden, das komplett auf den von der Plattform Industrie 4.0 erarbeiteten Standards beruhen wird.

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