Festo bezieht Technologiefabrik Feierliche Einweihung der Technologiefabrik Scharnhausen

Redakteur: Frank Jablonski

Ventile, Ventilinseln und Handhabungstechnik, das ist die Welt, in der sich Festo mit etwa 18.000 Beschäftigten bewegt. Diese Welt ist seit gestern nun für 1200 von ihnen ein ganzes Stück moderner, effizienter und ansprechender geworden.

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Durchgängige Daten werden immer wichtiger: In der Instandhaltung werden Daten bereits an der Maschine sehr individuell abgelesen.
Durchgängige Daten werden immer wichtiger: In der Instandhaltung werden Daten bereits an der Maschine sehr individuell abgelesen.
(Festo)

Festo hat am 24 September offiziell seine neue Technologiefabrik Scharnhausen eingeweiht. Hausherr Stefan Schwerdtle begrüßte Vertreter der Eigentümerfamilien, Mitarbeiter und Partner des Unternehmens zur Einweihung. Nach drei Jahren intensiver Projektarbeit, 70 Millionen Euro Investition und einem auch nach einem Jahr noch nicht vollständig abgeschlossenen Umzug, war jetzt der Zeitpunkt für das obligatorische Durchtrennen der Einweihungsbandes gekommen.

Dr. Kurt Stoll gratulierte dem Projektteam, betonte die Bedeutung für künftige Produktneuentwicklungen und beschrieb gleichzeitig seine Erwartungshaltung: „Wir erwarten zu jeder Hannover Messe 50 Innovationen von Festo.“

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Sein Neffe und Aufsichtsratsmitglied Dr. Ulrich Stoll knüpfte daran an und betonte, den gelebten Fortschritt und die Wandlungsfähigkeit der Produktion: „Wir werden den Beweis antreten, dass auch am Standort Deutschland weltweit Wettbewerbsfähig produziert werden kann.“

Der Vorstandsvorsitzende von Festo, Dr. Eberhard Veit lud die Teilnehmer mit ein auf eine virtuelle Reise in die Zukunft und skizzierte das Bild einer vernetzten, internetbasierten Produktion, deren wichtigste Grundpfeiler aktuell gelegt worden seien.

Rundgang durch neue Produktion

Zum Aufbau der neuen Produktion hatten sich die Verantwortlichen Zeit gelassen, obwohl bereits im Oktober 2014 die erste CNC-Maschine produzierte. Viele weitere Bearbeitungszentren von Chiron, Stama oder DMG Mori sind seitdem hinzu gekommen. Aus Sicht der Durchlaufzeit hat sich der Aufwand schon einmal gelohnt, wie Schwerdtle erklärt. Während vor dem Neubau 32 km mit entsprechend langen Transportzeiten zu überwinden waren, ist die Durchlaufzeit jetzt 80% geringer.

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