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Hannover Messe 2017 Feinguss-Simulationen sparen Zeit und Bares

| Redakteur: Peter Königsreuther

Das Spezialistenteam von Feinguss Blank demonstriert wie Bauteiloptimierungen mithilfe diverser Simulationen dem Realteil zugute kommen. Halle 5 am Stand B35.

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Ein Ensemble aus typischen Feingussteilen ist hier zu sehen. Im Rahmen der Hannover Messe zeigt der Aussteller Blank in Halle 5 am Stand B35, welche Simulationsmöglichkeiten durch das sogenannte „Digital Twin by Feinguss Blank“ möglich sind, um Zeit, Material und Kosten bei der Entwicklung zu sparen – noch bevor ein Teil gefertigt wird. Genau genommen, handelt es sich hier um Prototypen, die per SLS hergestellt wurden.
Ein Ensemble aus typischen Feingussteilen ist hier zu sehen. Im Rahmen der Hannover Messe zeigt der Aussteller Blank in Halle 5 am Stand B35, welche Simulationsmöglichkeiten durch das sogenannte „Digital Twin by Feinguss Blank“ möglich sind, um Zeit, Material und Kosten bei der Entwicklung zu sparen – noch bevor ein Teil gefertigt wird. Genau genommen, handelt es sich hier um Prototypen, die per SLS hergestellt wurden.
(Bild: Feinguss Blank)

Verbesserungspotenziale erkennen und nutzen, bevor ein Feingussteil überhaupt gefertigt wurde, ist ein Motto, mit dem sich Feinguss Blank in Hannover präsentiert. Diese Chance spare viel Zeit und folglich Kosten. Dank neuer Entwicklungstechniken, ist die smarte Entwicklung, wie es heißt, bei Feinguss Blank schon voll integriert.

Simulationen machen Teil und Fertigung transparenter

Ist die Geometrie des Feingussteils für den Einsatzzweck in Ordnung? Könnte noch Material eingespart werden? Wie können die Teile am wirtschaftlichsten gefertigt werden? Wie kann gemeinsam der Kundennutzen erhöht werden? Das seien die Fragen, auf die das Blank-Team frühzeitig im Entwicklungsprozess Antworten geben könne. Denn der „Digital Twin by Feinguss Blank“ ist der Schlüssel zum nachhaltigen Kundennutzen, heißt es. Durch den Einsatz modernster Techniken werde es möglich, die wesentlichen Schritte der Fertigung zu simulieren und auf diese Weise Schwachstellen zu erkennen und zu beseitigen.

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Zu den diversen Simulationsmöglichkeiten zählen beispielsweise das Erstarrungsverhalten zur Voraussage von Auflockerungen im Gussstück, Prognosen zur Formfüllung, FEM-Tools zur Topologieoptmierung, die Möglichkeit zur bionischen Geometriegestaltung sowie die Werkstoffsimulation, wie Blank erklärt.

Additive Verfahren drücken Entwicklungskosten weiter

Doch nicht nur am Bildschirm könnten bei Blank Szenarien simuliert und geprüft werden.

Additive Verfahren bieten zusätzlich die Möglichkeit, jeden einzelnen Fertigungsschritt schon vor einer kostenintensiven Werkzeugbestellung und Musterfertigung nachzubilden – beispielsweise durch 3D-Druck, sagt Blank. So könnten Fragen hinsichtlich optimaler Oberflächenqualität für den vorgesehenen Einsatzzweck geklärt werden, oder welche der vielen möglichen Bearbeitungsvarianten wohl die Geeignetste ist. So werden weitere Kosten- und Zeiteinsparungen für den Kunden erreicht.

Die gewonnenen Erkenntnisse aus den unterschiedlichen Design- und Prototypenphasen ermöglichen laut Blank später in der Serie eine punktgenau, auf den Kunden zugeschnittene Fertigung. Von Vorteil sei auch, dass verschiedene Varianten ausgetestet und die bestmögliche ausgewählt werden könne. Außer von der Kostenoptimierung, profitiere der Kunde auch durch Planungssicherheit und einen verlässlichen, kompetenten Entwicklungspartner.

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