Maschinenverfügbarkeit sichern

Fernwartung mit effizienten Service-Workflows

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Die Komplettlösung von Innominate konnte hier überzeugen. Sie umfasst neben einem hohen IT-Security-Standard auch das Geräte-Management mit Konfiguration, Ausrollen und operativer Verwaltung der m-Guard-Geräte. Alle Einstellungen wie VPN-Konfiguration, NAT- und Routing-Einstellungen, die Zertifikatsverwaltung sowie optionale Funktionen werden so zentral gemanagt. Kugler nennt hier auch die 1:1-NAT-Funktion des VPN-Routers. Durch eine virtuelle IP-Adressierung werden mögliche Adresskonflikte bei der Abbildung der realen Adressen des Maschinennetzes vermieden. Außerdem hat sich der sogenannte Stealth-Modus als sehr hilfreich erwiesen. Wenn bei einem bestehenden Maschinennetz ein Router integriert wird, holt sich dieser selbstständig die Adressen. Dadurch wird der Tausch des Routers genauso einfach, wie die eines mechanischen Ersatzteils, da kundenindividuelle Konfigurationen nicht mehr notwendig sind.

Diese Leistungsmerkmale der m-Guard-Technologie waren die Basis für eine Portallösung des Anlagenherstellers. Auch bei einer sicheren und verschlüsselten Kommunikation könne zwischen Servicetechniker und Kunde Schadsoftware übertragen werden. Deshalb hatte sich der Anlagenbauer entschieden, anstelle der direkten Verbindung nur noch über ein Serviceportal zu kommunizieren. „Das Portal verwaltet die immer größer werdende Vielfalt unterschiedlichster Wartungsumgebungen der Maschinen und stellt dem Servicemitarbeiter automatisch das richtige Umfeld zur Verfügung. Mit jedem Servicezugriff wird eine temporäre virtuelle Maschine gestartet, die anschließend wieder gelöscht wird. Das ist nicht nur eine weitere Sicherheitsebene. Sie ermöglicht auch den parallelen Betrieb unterschiedlichster Softwaregenerationen. Wir haben uns vor einigen Jahren für die individuelle Entwicklung eines eigenen Portals entschieden. Inzwischen bietet aber auch Innominate ähnliche Systeme als public und private Cloud Lösungen an“, erläutert Hallenberger.

Sicher, rentabel und mit hoher Akzeptanz

Die Fernwartungslösung hat sich für Weber Maschinenbau als effiziente und wirtschaftliche Lösung erwiesen, die bei den Anwendern für eine größere Maschinenverfügbarkeit sorgt. Der Anlagenbauer arbeitet mit praktisch allen großen Lebensmittelkonzernen zusammen, die ausnahmslos sehr hohe Sicherheitsanforderungen haben. Deshalb sei es sehr wichtig, dass die Sicherheits-Lösung als State of the Art anerkannt wird.

„Eine sichere Technik allein hätte uns bei Weber nicht gereicht. Mit den Features der m-Guard-Technik können wir außerdem sehr effiziente Service-Workflows umsetzen. Bei Innominate haben wir überdies technisch sehr versierte Ansprechpartner und die Gewissheit, dass die Fernwartungs-Technologie dynamisch an die aktuellsten Entwicklungen angepasst wird“, fasst Hallenberger die Erfahrungen zusammen.

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