Ultraschall-Schweißen Filigrane Kunststoff-Teile präzise mit Ultraschall schweißen

Autor / Redakteur: Thomas Herrmann / Peter Königsreuther

Sollen thermoplastische Polymerteile miteinander kombiniert werden, so ist das Ultraschallschweißen eine gute Wahl für eine sichere Verbindung bei der Serienfertigung. Das Verfahren wird nun auch bei sensiblen Kleinstbauteilen aus der Biotechnik eingesetzt.

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Bei diesem Testchip der Firma Greiner Bio-One International (hier im Lesegerät) wurde mittels Ultraschallschweißen von Herrmann Ultraschalltechnik ein Polystyrolteil mit einer Folie hoch- präzise und prozesssicher dicht verbunden.
Bei diesem Testchip der Firma Greiner Bio-One International (hier im Lesegerät) wurde mittels Ultraschallschweißen von Herrmann Ultraschalltechnik ein Polystyrolteil mit einer Folie hoch- präzise und prozesssicher dicht verbunden.
(Bild: Herrmann Ultraschall)

Der patentierte Mikrofluidik-Testchip Genspeed zum Nachweis von bakteriologischen Infektionen der Firma Greiner Bio-One Diagnostics aus Österreich fordert die Verbindungstechnik heraus, weil er absolut dicht und optisch einwandfrei sein muss. Wichtig ist auch die maßlich genaue Fügung, um das geforderte Fließverhalten im Innern des Reaktionskanals zu gewährleisten. Das Ultraschallschweißen hat sich dafür als eine wirtschaftliche und sichere Schweißmethode erwiesen, um die zwei Hälften des Mikrofluidik-Testchips aus Polystyrol so gut zu verbinden, dass die Funktionalität in vollem Umfang gewährleistet ist.

Über die Nahtgeometrie kann die Schallwelle gezielt gebündelt werden

Der Querschnitt im Testkanal muss dabei stets gleich groß sein, um den für den Test geforderten Kapil-lareffekt zu erzeugen. Die Ultraschalltechnik ermöglicht in diesem Zusammenhang eine gezielte Energieeinleitung in die Nahtstelle. Das Ergebnis ist ein kontrolliertes und maßhaltiges Aufschmelzen des thermoplastischen Kunststoffs.

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