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Werkzeugschleifen Filtrationstechnik in der Zerspanung als Wertschöpfer

| Redakteur: Peter Königsreuther

Feinst gefilterte Kühlschmiermittel (KSS) in der Werkzeugherstellung garantieren eine gleichbleibend hohe Qualität und Wirtschaftlichkeit in der Produktion, sagt Vomat. Das Unternehmen hat dafür die richtige Systeme.

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Reinheit in der Qualitätsklasse NAS 7 (3 bis 5 µm) stellen Feinstfiltrationsanlagen (hier die FA 960) von Vomat bereit. Von der Einzel- bis hin zur großindustriellen Zentralanlage würden die Anlagen optimal an den jeweiligen Workflow angepasst.
Reinheit in der Qualitätsklasse NAS 7 (3 bis 5 µm) stellen Feinstfiltrationsanlagen (hier die FA 960) von Vomat bereit. Von der Einzel- bis hin zur großindustriellen Zentralanlage würden die Anlagen optimal an den jeweiligen Workflow angepasst.
(Bild: Vomat)

Metallabrieb, Schmutz und Zersetzungsprodukte aufgrund thermischer Einflüsse verunreinigen bekannterweise mit der Zeit die Schneidöle und Kühlschmierstoffe, die man während des Schleifens von Präzisionswerkzeugen benötigt. Ohne leistungsfähige Feinstfiltration müssten sie bald ersetzt werden. Zu sehr würden auch Temperatur und Fremdpartikel die Prozesssicherheit und Qualität bie der Zerspanung gefährden. Deshalb, sagt Vomat, spielt im Gesamtzerspanungssystem zur Werkzeugherstellung die Feinstfiltration in Sachen Kosten und Qualität ebenso eine Schlüsselrolle wie die Aspekte ausgewogenes Hartmetall, modernste Schleiftechnologie und hochpräzise Schleifscheiben.

Filtertechnik eliminiert Stillstandszeiten

Steffen Strobel, technischer Vertriebsleiter bei Vomat, Filterspzialist aus Treuen: „Gefilterte KSS sind ein wichtiger Bestandteil in der Wertschöpfungskette und sollten daher nicht unterschätzt werden. Je länger feinst gefilterte KSS in nahezu Frischölqualität im System bleiben können, und je sauberer und feiner gefiltert wird, desto mehr steigert der Werkzeughersteller seine Qualität und senkt die Kosten.“ So verringere sich etwa beim Werkzeugschleifen der Abrieb der Schleifscheibe, je weniger Partikel im Umlauf sind. Die Schleifwerkzeuge halten dann länger, und es können mit einer Scheibe mehr Bohrer oder Fräser geschliffenen werden, sagt Strobel. Darüber reduzieren sich die Stillstandszeiten der Schleifmaschine, weil die Schleifscheiben und die KSS nicht mehr so oft gewechselt und werden müssen.

Stets Frischölqualität der Klasse Nas 7

Strobel führt weiter aus: „Mit Vomat-Know-how ist der Werkzeughersteller auf der sicheren Seite. Denn unsere Anschwemmfilter, die im Vollstrom betrieben werden, trennen Schmutz- und Sauberöl zu 100 %, und stellen über eine sehr lange Zeit nahezu Frischölqualität in der Qualitätsstufe Nas 7 (3 bis 5µm) bereit.“ Das macht lange Standzeiten der Zerspanungswerkzeuge sowie hohe Prozesssicherheit und Betriebsstabilität des gesamten Systems möglich. Außerdem spare der Werkzeughersteller KSS-Kosten ein und minimiere durch die spezielle Technik sogenannte Ausschleppverluste. Vomat konfiguriert je nach Produktionsanforderung Einzelfilter- bis hin zu großindustriellen Zentralanlagen und integriert sie passgenau in den jeweiligen Fertigungs-Workflow, heißt es. Unterschiedliche Filter-, Kühl- und Entsorgungstechnologie sorgten für ökonomischen und ökologischen Erfolg im Einklang.

Smarte Restschlammaufbereitung inklusive

Ein Beispiel für ein solches System ist die FA 960 (Abmessung: 2500 mm × 1400 mm × 1500 mm (L × B × H, Füllmenge Öl für Filteranlage circa 2700 l mit einer KSS-Durchflusskapazität von maximal 960 l/min. Je nach Schmutzanfall würden die Hochleistungsfilter bedarfsgerecht gespült, was sich auf die Filterhaltbarkeit und zusätzlich positiv auf die Energiebilanz auswirke. Die hochgenaue Temperaturführung liegt um die 2 K, was dem Medium eine lange Haltbarkeit garantiert und temperaturbedinge Ausdehnungen von Maschinenbauteilen und den zu schleifenden Werkstücken verhindert, sagt Vomat. Hinzu kommt eine intelligente, vollautomatische Wertstoffaufbereitung des Restschlamms, dessen Restfeuchte bei etwa 5 bis 10 % liegt: Über einen Sedimentator beispielsweise, erfolgt die Entsorgung direkt in einen geeigneten Transportbehälter der Recyclingfirmen, so Strobel.

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