Hybridwerkstoffe FIT-Hybrid-Verbund-Verfahren ist Innovations-Champion

Redakteur: Josef-Martin Kraus

Für das FIT-Hybrid-Verfahren, das im Rahmen eines vom BMBF geförderten Verbundprojekts mit der gleichnamigen Kurzbezeichnung FIT-Hybrid (Projektträger Jülich) erforscht wurde, haben die Projektpartner auf dem Würzburger Automobil Gipfel 2010 die Auszeichnung „Innovation-Champion Top 30“ erhalten.

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Preisverleihung (v.l.n.r.): Dr.-Ing. Marcus Schuck (Jacob Plastics GmbH), Eckhard Gatawis (Jury-Mitglied, Hoerbiger Kompressortechnik Holding GmbH) Thomas Müller (Lehrstuhl für Kunststofftechnik der Universität Erlangen-Nürnberg), Dr.-Ing. Petra Krammer (Jury-Mitglied, Adam Opel GmbH), Dr.-Ing. Leo Hoffmann (Neue Materialien Fürth GmbH). (Bild: LKT)
Preisverleihung (v.l.n.r.): Dr.-Ing. Marcus Schuck (Jacob Plastics GmbH), Eckhard Gatawis (Jury-Mitglied, Hoerbiger Kompressortechnik Holding GmbH) Thomas Müller (Lehrstuhl für Kunststofftechnik der Universität Erlangen-Nürnberg), Dr.-Ing. Petra Krammer (Jury-Mitglied, Adam Opel GmbH), Dr.-Ing. Leo Hoffmann (Neue Materialien Fürth GmbH). (Bild: LKT)

Das Projektteam, das dem „Network of Automotive Excellence“ (NOAE) angeschlossen ist, setzt sich aus der Landesforschungseinrichtung Neue Materialien Fürth GmbH, den Industriepartnern Audi AG, Schaumform GmbH, Jacob Plastics GmbH, Christian Karl Siebenwurst Modell- und Formenbau GmbH & Co. KG sowie dem Lehrstuhl für Kunststofftechnik (LKT) der Universität Erlangen-Nürnberg als universitäre Forschungseinrichtung zusammen.

Effiziente Produktion mit Faserverbundkunststoffen

Mit dem FIT-Hybrid-Verfahren haben die Juroren „ein besonders effizientes Produktionsverfahren zur wirtschaftlichen Herstellung von leichten und hochbelastbaren Hohlkörpern aus Faserverbundkunststoffen“ prämiert.

Als weitere Vorteile des Verfahrens wurden eine große Designfreiheit und ein hoher mechanischer Leistungsfähigkeit bei deutlicher Gewichtsreduzierung hervorgehoben. Grund dafür ist die Kombination von Umform- und Urformprozess. Das FIT-Hybrid-Verfahren ermögliche die Herstellung von Bauteilen für den Automobilbau, die bedeutend leichter als konventionelle Lösungen und dennoch kostengünstig und in großen Stückzahlen herstellbar seien.

Das „Network of Automotive Excellence“ ist eine firmenübergreifende Initiative mit dem Ziel, Wettbewerbsfähigkeit und Zukunft der europäischen Automobil- und Zulieferindustrie zu stärken. Es ist ein überregionaler Partner von „Kompetenznetze Deutschland“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. MM

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