Geräte zur Rohrreinigung Flexibel bei Rohrdurchmesser und Betriebsdruck

Redakteur: Beate Christmann

Hochdruckreinigerhersteller Woma erweitert sein Portfolio für die Rohrreinigung. Mit den zwei Zentriervorrichtungen für Hochdruckdüsen, einem Reinigungsschlitten und einem Zentrierwagen, sollen flexibel Durchmesser von 100 bis 1500 mm abgedeckt und mit einem Betriebsdruck von bis zu 3000 bar gearbeitet werden können.

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Flexible Rohrreinigungsgeräte von Woma decken verschiedene Durchmesser ab: Mit dem Rohrreinigungsschlitten beispeilsweise sollen Hochdruckdüsen in Rohre vom Durchmesser 100 bis 350 mm geführt werden können.
Flexible Rohrreinigungsgeräte von Woma decken verschiedene Durchmesser ab: Mit dem Rohrreinigungsschlitten beispeilsweise sollen Hochdruckdüsen in Rohre vom Durchmesser 100 bis 350 mm geführt werden können.
(Bild: Kärcher)

Auf Zentriervorrichtungen gleiten Hochdruckrüsen durch Rohre und Kanäle und befreien mit Wasserdruck die Innenwände von Ablagerungen. Woma, einer Hersteller von Hochdruckreinigern, hat nun sein Portfolio derartiger Zentriervorrichtungen erweitert: Reinigungsschlitten und Zentrierwagen sollen insgesamt Druchmesser von 100 bis 1500 mm abdecken können. Zudem soll mit einem Betriebsdruck von bis zu 3000 bar gearbeitet werden können.

Freie Wahl bei Rohrdurchmesser und Betriebsdruck

Woma hat seine Produktpalette als Baukastensystem aufgebaut, das für jeden Anspruch die passende Lösung bieten soll. Der Reinigungsschlitten soll demnach zusammen mit der Turbodüse TD 3000-SCS für Durchmesser von 100 bis 350 mm geeignet sein. Je nach Bedarf sind mit dieser Lösung laut Unternehmen ein Betriebsdruck von maximal 3 000 bar sowie ein Volumenstrom von bis zu 45 l/min umsetzbar. Der Zentrierwagen wiederum eigne sich in Verbindung mit der Turbodüse TD 1200-S für größere Rohre (410 bis 1500 mm) und Betriebsparameter bis zu 1200 bar und 120 l/min.

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Beide Zentriervorrichtungen liegen über drei Kufen beziehungsweise Kufen mit Rollen im Rohr auf, die jeweils mit einem Scherengestell angebracht sind. Passend zum jeweiligen Rohrdurchmesser lässt sich das Scherengestell aus- oder einfahren, um Wagen oder Schlitten zentrisch zu positionieren. So soll der Abstand zwischen dem Düsenträgerkopf des Wasserwerkzeugs und Rohrwand immer konstant bleiben und ein gleichmäßiges Reinigungsergebnis erzielt werden können. Und um bei besonders hartnäckigen Ablagerungen den Wasserstrahl noch näher an die Wandung zu bringen, sind Verlängerungsarme für die Düsenträgerköpfe verfügbar.

Flexibiltät und Anwenderfreundlichkeit

Neben der Flexibilität bieten beide Lösungen nach Ansicht der Hersteller Vorteile in puncto Anwenderfreundlichkeit: Ein geringes Gewicht ermögliche es dem Bediener, Reinigungsschlitten oder Zentrierwagen ohne große Mühe zu handhaben. Zudem vereinfache sich die Montage der Wasserwerkzeuge durch die verwendeten Standardanschlüsse.

Für kleinere Durchmesser hat Woma sein Angebot an robusten Rohrreinigungsdüsen überarbeitet und dabei auf die marktüblichen Kerngrößen fokussiert. Betriebsdruck (max. 1500 bar) und Volumenstrom (max. 76 l/min) sind demnach an Anwendung und Anlage anpassbar. Zudem sind selbstrotierende Wirbelstrahldüsen erhältlich. Je nach Konfiguration sollen damit ein maximaler Betriebsdruck von 2500 bar sowie ein maximaler Volumenstrom von 337 l/min realisiert werden.

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