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Besonders interessant ist EMS für Kunden mit unterschiedlichen Bearbeitungsverfahren wie Drehen, Bohren, Fräsen, Schleifen und unterschiedlichen Werkstoffen, zum Beispiel Stahl, Guss, Alu, sowie für Kunden, die hohe Kühlschmierstoff-Konzentrationen benötigen.
Anmischen erfolgt über zwei Proportionaldosierer
Das Anmischen erfolgt über zwei Mischgeräte (Proportionaldosierer). Damit wird eine konstante Konzentration der beiden Additive sichergestellt. Je nach Anwendung und Nachsatzkonzentrationen kann an jedem Gerät die gewünschte Konzentration eingestellt werden, so der Hersteller. Abhängig von Bearbeitung und Werkstoff werden folgende Konzentrationen empfohlen:
- Guss, Sphäroguss: 3% Ecocool Top,
- X-Stähle, AlSi-Legierungen: 3% Ecocool Top und 1% Ecocool Top HD,
- Titan, Inconel, Hastelloy: 3% Ecocool Top und 2% Ecocool Top HD.
Der große Vorteil des EMS liegt laut Hersteller darin, dass Ecocool Top auch ohne Additiv als Mikroemulsion für die Bearbeitung von Guss, Sphäroguss und Stählen verwendet werden kann. Bei der Bearbeitung schwer zerspanbarer Stähle kann durch die Zugabe von 1 bis 2% Ecocool Top HD der Kühlschmierstoff an die Anforderung individuell angepasst werden.
Kühlschmierstoff kann individuell angemischt werden
Somit kann der Anwender mit dem EMS einen auf seinen speziellen Bedarf abgestimmten Kühlschmierstoff anmischen und Geld einsparen. Die Leistung des modularen Systems basiert auf der abgestimmten Kombination der beiden Komponenten. Bei konventionellen Kühlschmierstoffen kann eine Leistungserhöhung nur durch eine Erhöhung der Gesamtkonzentration erzielt werden. Zwangsläufig führt die höhere Konzentration dabei zu erhöhten Kosten.
Mit EMS kann die erforderliche Schmierwirkung mit wesentlich geringeren Anwendungs- und Nachsatzkonzentrationen erzielt werden. Abhängig von der Bearbeitung sind Einsparungen von 30% und mehr realisierbar, wird betont. Darüber hinaus sorgt eine ausgewogene Auswahl der Rohstoffe für eine ausgezeichnete Biostabilität. Das EMS hat eine sehr gute Pilzresistenz.
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