CNC-Werkzeuglogistik
RFID schafft Transparenz

Ein Gastbeitrag von Ralf Moder, Vertriebsspezialist, Turck 5 min Lesedauer

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Werkzeughersteller Ceratizit steigert Effizienz und Prozesssicherheit seines CNC-Werkzeugmanagements durch Turcks RFID-Lösung mit hohen Lesereichweiten und nahtloser Wintool-Integration.

In diesen Schränken lagert ein Bruchteil der tausenden Werkzeugexemplare für den schnellen Zugriff.(Bild:  Turck)
In diesen Schränken lagert ein Bruchteil der tausenden Werkzeugexemplare für den schnellen Zugriff.
(Bild: Turck)

Hunderte Werkzeugvarianten, tausende individuelle Exemplare und sich ständig verändernde Geometriedaten erschweren in der CNC-Fertigung bei Ceratizit eine prozesssichere Verwaltung und Nutzung der Werkzeuge. Der Schneid- und Fräswerkzeughersteller begegnet dieser Herausforderung mit einer durchgängigen Digitalisierung auf Basis einer RFID-Lösung von Turck – samt speziell entwickelter Windows-DLL zur Anbindung des RFID-Interfaces TBEN-S-RFID an Wintool.

An einem Ceratizit-Produktionsstandort werden so über 700 Varianten und bis zu 8.000 Werkzeuge identifiziert und ihre Geometriedaten automatisiert an die Maschinensteuerung übertragen. Neben der Wintool-Integration gab vor allem der große Schreib-Lese-Abstand den Ausschlag für die Entscheidung. Grundlage ist Turcks HF-RFID-System mit 15 bis 20 Millimeter Lesereichweite, das auch in metallischer Umgebung zuverlässig arbeitet und eine robuste Integration in den Shopfloor ermöglicht.