Zustandsüberwachung für Energie- und Steuerleitungen
Leitungsmonitoring zur Vermeidung ungeplanter Stillstände

Ein Gastbeitrag von Vivian Bullinger, Press Communications, Lapp 5 min Lesedauer

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Maschinenstillstände lassen sich mit Condition Monitoring vermeiden. Lapp ermöglicht die Auswertung von Zustandsdaten aus Leitungen, um auch diese Infrastruktur in planbare Wartungen zu integrieren.

Bei der Entwicklung bindet Lapp die Anwender frühzeitig ein, um Bedarf und Wirtschaftlichkeit praxisnah zu prüfen.(Bild:  Lapp)
Bei der Entwicklung bindet Lapp die Anwender frühzeitig ein, um Bedarf und Wirtschaftlichkeit praxisnah zu prüfen.
(Bild: Lapp)

Ungeplante Produktionsstillstände gehören zu den größten Kostenrisiken in der Industrie. Besonders kritisch sind Anwendungen mit dauerhaft bewegten Leitungen, etwa in Energieführungsketten von Werkzeugmaschinen, Roboteranlagen in der Automobilfertigung oder dynamischen Fördersystemen der Intralogistik. Dort ist die Verbindungstechnik permanent mechanischen Belastungen wie Biegung, Zug und Torsion ausgesetzt. Fällt eine Energie- oder Steuerleitung aus, kann dies weitreichende Folgen für den gesamten Produktionsprozess haben.

In der Praxis werden solche Leitungen bislang meist entweder erst im Schadensfall ersetzt oder vorsorglich in festen Wartungsintervallen ausgetauscht. Der tatsächliche Zustand der Leitung bleibt dabei weitgehend unberücksichtigt. Mit dem Projekt Pdm4Ölflex verfolgt Lapp deshalb einen anderen Ansatz: Entwickelt wird ein zustandsorientiertes Instandhaltungskonzept für Energie- und Steuerleitungen der Marke Ölflex, das Verschleiß frühzeitig im laufenden Betrieb erkennen soll. Wartungsmaßnahmen lassen sich dadurch gezielter und bedarfsgerecht planen.