So macht man es richtig!

Die fünf schlimmsten Fehler bei der Beantragung von Fördermitteln

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Fehler 5: Die Fördermittel werden nicht strategisch genutzt

Viele Unternehmen betrachten Fördermittel als einmalige Gelegenheit. Tatsächlich sollten das Thema aber lieber ein fester Bestandteil der Innovations- und Finanzierungsstrategie sein, wie die Experten empfehlen. Ein bewilligtes Förderprojekt schließt also weitere Förderungen nicht aus. Im Gegenteil, denn Unternehmen können mehrere Forschungs-, Entwicklungs- oder Investitionsvorhaben sogar parallel fördern lassen, sofern die Projekte klar voneinander abgegrenzt sind. Lediglich die Doppelförderung desselben Vorhabens ist ausgeschlossen. In der Praxis würden jedoch häufig nur einzelne Projekte auf Fördermöglichkeiten geprüft. Potenziale in anderen Unternehmensbereichen blieben dann ungenutzt. Dabei entstehen kontinuierlich neue förderfähige Vorhaben – von Forschungs- und Entwicklungsprojekten über Digitalisierungsmaßnahmen bis hin zu Investitionen in Nachhaltigkeit, Energieeffizienz oder neue Produktionsverfahren. Besonders innovative Unternehmen sollten Fördermittel deshalb nicht als Ausnahme, sondern als festen Bestandteil ihrer Unternehmensplanung verstehen. Wer Fördermöglichkeiten regelmäßig prüft und frühzeitig in die Projektplanung integriert, schafft zusätzliche Finanzierungsspielräume, stärkt die Innovationskraft und reduziert den Eigenkapitalbedarf für Zukunftsinvestitionen. Die Frage sollte nicht lauten, ob ein Projekt förderfähig ist, sondern welche Projekte im Unternehmen förderfähig sind. Voraussetzung dafür sind klare interne Prozesse. Fördermittel sollten außerdem nicht nebenbei beantragt werden, sondern festen Verantwortlichkeiten, standardisierten Abläufen und einer regelmäßigen Prüfung neuer Förderpotenziale folgen.

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