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Vermeidung von Doppelarbeit kann bis zu 15 % der Kosten einsparen
Die Geschwindigkeit und Präzision der einzelnen Prozesse in der Produktentwicklung bestimmen am Ende die Effizienz der gesamten Wertschöpfungskette. Unternehmen stehen in engem Wettbewerb und oft sind es Kleinbeträge, die über die Vergabe eines Zuliefervertrages entscheiden. Experten schätzen, dass Unternehmen durch den Einsatz moderner Softwaresysteme etwa 10 bis 15 % an Kosten durch das Umgehen von Doppelarbeit, Mehrfachkonstruktionen und durch die Vermeidung überflüssiger Stammdaten einsparen können.
Der Einsatz der geometrischen Ähnlichkeitssuche Simuform Similia ermöglicht es den Anwendern, bestehendes Know-how in konstruierten Bauteilen durch eine geometrische Ähnlichkeitssuche wiederzuverwenden. Somit werden alte Konstruktionen für neue Projekte verfügbar (Bild 1). Über einen modernen Suchalgorithmus können selbst große Datenbestände in wenigen Sekunden durchsucht werden. Das Ergebnis wird grafisch als 3D-Bildsuche ausgegeben und steht den Ingenieuren sofort zur Verfügung (Bild 2). Die Suche und die Identifikation von zielgenauen Informationen beschränkt sich keineswegs auf Geometrien. Auch Stammdaten, Metadokumente und prozesszugehörige Informationen können über diese Lösung schnell und zielgenau identifiziert werden (Bild 3).
Strukturen in verschiedenen Modellen kosteneffizient wiederverwenden
Die geometrische Suche ist aber nicht auf Bauteile und Baugruppen beschränkt. Auch Teilbereiche können markiert und in anderen – auch artfremden – Bauteilen und Baugruppen wiedergefunden werden. In modularen Konstruktionen und in der Plattformtechnologie, wie beispielsweise im Fahrzeugbau, können so Strukturen, die sich in verschiedenen Baureihen oder Modellen wiederholen, kosteneffizient wiederverwendet werden. Für Unternehmen in der Lohnfertigung, also klassische Zulieferbetriebe, unterstützt Simuform Similia ein Forecasting für die Angebotserstellung. Zudem können in der Lösung alle vorhandenen Dokumente aus der Kostenrechnung oder anderen Abteilungen mit den Konstruktionsdaten verknüpft werden. Die dazu nötige Indizierung und Verknüpfung der Informationen nimmt das System automatisch vor.
Basis für diese Indizierung ist eine Konfiguration der Software, die durch den Hersteller vorgenommen wird. Dieser Prozess nimmt nur wenige Tage in Anspruch, bis alle Datensätze mit dem System verknüpft wurden. Nach der Grundeinstellung auf die kundenspezifischen Anforderungen laufen alle weiteren Prozesse automatisiert im Hintergrund. Hierbei steht die kosteneffiziente Wartung im Vordergrund. Gerade international oder mit verschiedenen Standorten agierende Unternehmen können die Lösung effizient nutzen, unterschiedliche Entwicklungsstandorte können durch die geometrische Ähnlichkeitssuche ihre Wirtschaftlichkeit signifikant steigern.
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