Absturzsicherung

Gesichert arbeitet es sich in der Höhe besser

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Einmal positioniert, kann der Anwender den Davit-Ausleger mit einer Winde je nach Variante auf verschiedene Höhen von 3,05 bis hin zu 7,62 m einstellen, sodass die Monteure in genau der für sie benötigten Arbeitshöhe gesichert sind. Dank des Mastes, der im Radius von 360° schwenkbar ist, bietet ihnen das System zudem größtmögliche Bewegungsfreiheit. Bei Bedarf lässt sich der Winkel auch fixieren. Als zusätzlichen Pluspunkt empfanden Ewerlin und seine Kollegen, dass der Betonsockel des Systems so stabil wie nötig, dennoch aber so schmal wie möglich ist. „Dank seiner kompakten Größe versperrt er nicht die Zufahrtswege für die Kräne, die das Baumaterial bis zum Arbeitsort transportieren“, sagt er. Zudem kann das Unternehmen das System jederzeit schnell und unkompliziert innerhalb der verschiedenen, rund 14.000 m2 großen Montagehallen an den jeweils benötigten Einsatzort fahren.

Mitarbeiterakzeptanz ist wichtig

Diese Flexibilität des Systems hat auch wesentlich dazu beigetragen, dass seine Einführung bei Münstermann unkompliziert und schnell vonstattenging. Bestellt hatte das Unternehmen das System bei einem Fachhändler, der die Produkte von Capital Safety führt. Nachdem dieser den Flexiguard EMU angeliefert hatte, übernahm ein Experte von Capital Safety den Aufbau. Anschließend schulte er Ewerlin als Leiter der Qualitätssicherung und Sicherheitsfachkraft. „Aufbau und Einweisung haben etwa einen halben Tag in Anspruch genommen“, schätzt er den Aufwand als sehr gering ein. Sehr schnell habe er auch die Mitarbeiter einweisen können. Er führte sie in kleinen Gruppen von drei bis fünf Personen an die Nutzung des Systems heran und benötigte pro Gruppe maximal eine Stunde. „Es hat sich gezeigt, dass das Flexiguard EMU sehr einfach und bequem in der Anwendung ist“, urteilt Ewerlin. „Das hat von Anfang an dazu geführt, dass die Mitarbeiter das System sehr schnell akzeptieren und es umfassend nutzen.“

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Für Stefan Haase, Country Manager für Deutschland, Österreich und Schweiz von Capital Safety, ist die Akzeptanz eines Systems bei den Mitarbeitern eines der wichtigsten Kriterien überhaupt. „Studien zeigen, dass Stürze von hochgelegenen Arbeitsplätzen oft deshalb so fatale Konsequenzen haben, weil die Menschen die vorhandenen Sicherheitssysteme gar nicht nutzen“, sagt er. Dies geschehe häufig, wenn die Arbeiter ein Sicherungssystem als zu kompliziert empfinden, die Handhabung schwierig ist oder die Anwender nicht richtig eingewiesen wurden. „Wir legen daher großen Wert darauf, die Anwender umfassend zu schulen und empfehlen, die Mitarbeiter regelmäßig zu trainieren“, sagt Haase. Capital Safety hat für diese Zwecke auch ein Trainingscenter in Hamburg eingerichtet. Inzwischen nutzt Münstermann das Flexiguard EMU System schon seit mehreren Monaten. Das Fazit fällt positiv aus: „Es ist aufgrund ihrer innovativen Ausführung für uns eine maßgeschneiderte Lösung“, sagt Andre Ewerlin. „Sie entspricht perfekt den hohen Sicherheitsansprüchen unseres Unternehmens.“ Im Gegensatz zu früher, als das Unternehmen um jedes Maschinenbauvorhaben ein eigenes Gerüst errichtet hat, transportiert es jetzt das Anschlagsystem mit dem Gabelstapler an den gewünschten Ort. „Das spart rund 20 bis 30 % der Zeit, die wir vorher für die Errichtung des Gerüstes als Fallschutzsicherung eingesetzt haben“, rechnet Ewerlin vor. Und Zeitersparnis bedeutet oftmals auch eine Kostenersparnis: „Die Mitarbeiter können sich ihrer eigentlichen Aufgabe viel schneller widmen und müssen keine zusätzliche Energie in ihre Sicherheit stecken“, sagt Ewerlin. Er empfindet das System als nahezu perfekt. „Wir haben Capital Safety lediglich einen kleinen Verbesserungsvorschlag zukommen lassen“, sagt er. Das betreffe das Anbringen eines Schutzblechs an einer bestimmten Stelle. „Aber das ist lediglich ein Detail. Für uns rechnet sich das Flexiguard EMU schon heute.“

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