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Ein einziges Kamerasystem soll genügen, um sämtliche Arbeitsplätze in der Montage zu bewerten. „Wir entwickeln ein mobiles System: Sobald sich ein Mitarbeiter die richtigen Bewegungsabläufe angewöhnt hat, können die Kameras wieder abgebaut und an einem anderen Arbeitsplatz genutzt werden“, erklärt Sebastian Brede, Projektleiter am Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH).
Projekt läuft bis Ende 2019
Im Forschungsprojekt Work-Cam (Echtzeitfähige und kamerabasierte Ergonomiebewertung und Maßnahmenableitung in der Montage) arbeitet das IPH mit dem Institut für Fabrikanlagen und Logistik (IFA) der Leibniz Universität Hannover zusammen. Während sich die Wissenschaftler am IFA auf die Ergonomiebewertung konzentrieren, ist das IPH für die Entwicklung des Kamerasystems und die Auswertung der 3D-Daten verantwortlich. Das Projekt ist zum 1. April 2017 gestartet und läuft bis Ende März 2019 – bis dahin wollen die Wissenschaftler einen Prototyp des Kamerasystems entwickeln und bei Partnerunternehmen testen.
Projektteilnahme möglich
Unternehmen, die sich für die Ergonomiebewertung interessieren und das System in der Praxis testen wollen, können sich noch am Projekt beteiligen. Ansprechpartner ist Sebastian Brede, zu erreichen ist er unter der Telefonnummer (05 11) 27 97 62 25 oder per E-Mail an brede@iph-hannover.de.
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