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Schraubtechnik

Gewindefurchende Schrauben brauchen passende Oberflächen

| Autor / Redakteur: Annedore Bose-Munde / Peter Königsreuther

Die Taptite 2000 ist das neuestes Produkt der Taptite-Familie von Arnold Umformtechnik. Sie punktet durch eine sehr gute Furchperformance, heißt es, und zeichnet sich durch ein Radiusprofil aus, welches das Fließen des Mutternwerkstoffes in Richtung des Schraubengewindekerns erleichtert.
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Die Taptite 2000 ist das neuestes Produkt der Taptite-Familie von Arnold Umformtechnik. Sie punktet durch eine sehr gute Furchperformance, heißt es, und zeichnet sich durch ein Radiusprofil aus, welches das Fließen des Mutternwerkstoffes in Richtung des Schraubengewindekerns erleichtert. (Bild: Arnold Umformtechnik)

Speziell im Leichtbau greift man oft zu gewindefurchenden Schrauben. Um Prozesssicherheit in der Montage und verlässliche Funktionalität für Baugruppen zu sichern, ist bei der Auslegung der Verbindung sowohl das Schraubendesign als auch die genaue Definition des Oberflächensystems erforderlich.

Gewindefurchende Schrauben sind Verbindungselemente, die sich beim Einschrauben in ein vorgebohrtes oder gegossenes Kernloch durch eine spezielle Gewindegeometrie ihr eigenes Gegengewinde spanlos selbst formen. Deshalb wirken sie als kraftschlüssiges Verbindungssystem inklusive Verliersicherung durch Formschluss. Die Schrauben werden in Durchgangslöchern und sehr häufig in gegossenen Kernlöchern in Aluminiumdruckguss und manchmal auch in Magnesium- oder Zinkdruckgusskomponenten angewendet.

Definierte Anforderungen an die Montage

Um in der Praxis eine sichere Montage zu realisieren, stützen sich Fachleute auf die DIN 267 Teil 30. Die Norm definiert die mechanischen Eigenschaften von metrischen gewindefurchenden Schrauben der Festigkeitsklasse 10.9. Diese umfassen das Mindestbruchmoment, Einschraub- beziehungsweise Furchmomente in dafür vorgesehene spezielle Prüfplatten mit genau definierten Löchern sowie Zugbruchkräfte. Außerdem wird die Furchzone der Schraube festgelegt. Auch ist das Verhältnis beziehungsweise die Kompatibilität zur metrischen Schraube definiert. Das heißt, das gefurchte Mutterngewinde muss eine handelsübliche metrische Schraube aufnehmen können.

Außer dieser DIN gibt es spezielle Unternehmensnormen, beispielsweise von Magna, Ford, der BMW Group oder Bosch. Diese definieren oft höhere Anforderungen für bestimmte Anwendungen. Um als Zulieferer darauf reagieren zu können, sind genaue Kenntnisse des gesamten Schraubenverbundes erforderlich.

Die Einsatzdomäne heißt Leichtmetall

Thomas Jakob ist Leiter Product-Engineering bei der Arnold Umformtechnik GmbH & Co. KG. Er kennt sowohl die Kundenanforderungen als auch die möglichen Verbindungslösungen zu deren Erfüllung: „Gewindefurchende Schrauben werden primär bei Leichtmetallen eingesetzt. Dabei weist die markenrechtlich geschützte Taptite 2000 als neuestes Produkt der Taptite-Familie eine sehr gute Furchperformance auf. Sie zeichnet sich durch ein Radiusprofil aus, welches das Fließen des Mutternwerkstoffes in Richtung des Schraubengewindekerns erleichtert. Dadurch entstehen weniger Reibung und ein niedrigeres Furchmoment“, erklärt Jakob.

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