Verzahnungsmesstechnik Granit garantiert Genauigkeit
Der Einsatz von Granit in der 3D Koordinatenmesstechnik hat sich bereits seit vielen Jahren bewährt. Denn Granit bietet viele Vorteile, zum Beispiel ist er sehr temperaturstabil. Wenzel verwendet daher diesen Naturhartgestein nicht nur bei 3D Koordinatenmessmaschinen, sondern auch für Verzahnungsmessgeräte.
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Die Anforderungen an Messsysteme hinsichtlich Temperaturstabilität und Langlebigkeit sind hoch. Sie müssen in produktionsnahen Umgebungen eingesetzt werden und robust sein. Lange Stillstandzeiten auf Grund von Wartungen und Reparaturen würden den Produktionsablauf erheblich beeinträchtigen. Daher setzt die Wenzel Group auf die Verwendung von Granit für die wichtigen Komponenten der Verzahnungsmessgeräte.
Seit Langem vertrauen die Hersteller von Koordinatenmessmaschinen auf die Qualität von Granit. Es ist das ideale Material für alle Komponenten der industriellen Messtechnik, die hohe Genauigkeiten fordert. Die folgenden Eigenschaften sprechen für den Einsatz von Granit:
- Hohe Langzeitstabilität – Durch den Jahrtausende währenden Entstehungsprozess ist Granit absolut frei von inneren Materialspannungen und somit äußerst langzeitstabil.
- Hohe Temperaturstabilität – Granit besitzt einen sehr geringen Wärmeausdehnungskoeffizient. Dieser beschreibt die Materialausdehnung bei Temperaturänderung und ist lediglich halb so groß wie der von Stahl und nur ein Viertel von Aluminium.
- Gute Dämpfungseigenschaften – Granit besitzt gute Dämpfungseigenschaften und kann somit Schwingungen reduzieren.
- Verschleißfrei – Granit kann so bearbeitet werden, dass eine nahezu porenfreie, ebene Oberfläche entsteht. Sie ist die perfekte Basis für den Einsatz von Luftlagerführungen. Eine Technologie, die den verschleißfreien Betrieb des Messsystems garantiert.
Aus diesen Gründen bestehen die Basisplatte und die Linearachsen der Wenzel Verzahnungsmessgeräte aus Granit (Bild 1).
Gute Qualität dank Handarbeit im eigenen Haus
Damit die Qualitäten von Granit bei dem Einsatz in einem Verzahnungsmessgerät vollends genutzt werden können, muss die Bearbeitung der Granitkomponenten mit höchster Präzision erfolgen. Genauigkeit, Sorgfalt und vor allem Erfahrung sind zwingend für die ideale Bearbeitung der einzelnen Komponenten. Wenzel führt sämtliche Bearbeitungsschritte selbst durch. Der finale Bearbeitungsschritt, das Läppen, erfolgt in Handarbeit.
Die Ebenheit des geläppten Granits wird genauestens geprüft. Bild 2 zeigt die Überprüfung des Granits mit einem digitalen Neigungsmessgerät. So wird sub-µm-genau die Ebenheit festgestellt und in einem Neigungsmodell grafisch dargestellt. Erst wenn die definierten Grenzwerte eingehalten werden und so ein reibungsloser, also verschleißfreier, Betrieb garantiert werden kann, darf die Granit-Komponente verbaut werden.
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