Prepregfertigung Großbauteile benötigen Pressen mit aktiver Parallelhaltung

Redakteur: Kirsten Nähle

Bei der Composites-Fertigung spielen sowohl das Hochdruckverfahren als auch die Forderung nach Automatisierung eine wichtige Rolle. Um diesen Trends nachzukommen, präsentiert der Pressenhersteller Wickert, Landau, auf der Composites Europe 2011 in Stuttgart die Presse WKP 1400 S.

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Pressenhersteller Wickert, Landau, stellt auf der Composites Europe 2011 in Stuttgart die Presse WKP 1400 S vor. (Bild: Wickert)
Pressenhersteller Wickert, Landau, stellt auf der Composites Europe 2011 in Stuttgart die Presse WKP 1400 S vor. (Bild: Wickert)

Das Unternehmen registiert bei RTM-Anwendungen einen Trend zu Hochdruckverfahren (HP-RTM). Der Einspritzdruck wird immer höher. Aufgrund dieser Entwicklung seien für Bauteile mit großen Abmessungen große, steife Pressen mit aktiver Parallelhaltung erforderlich. Dazu kommt die Notwendigkeit zur Automatisierung. Als Beispiel dafür führt der Aussteller das Projekt Armature an, das von der britischen Advanced Composites Group Ltd. geleitet wird.

Ziel des Projekts ist die Automatisierung aller Prozesse beim Prepregmoulding: vom Abwickeln der vorimprägnierten schmalen Bänder bis zum fertigen Serienteil in Losgroßen von 10.000 Stück. Für diese Anwendung hat Wickert die Presse WKP 1400 S geliefert.

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