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Okuma Großteileherstellung mit neuer 4-Achs-Drehmaschine

| Autor / Redakteur: Tobias Plöger / Peter Königsreuther

LU7000 EX heißt eine neue 4-Achs-Drehmaschine von Okuma, die mit zwei Sätteln arbeitet. Sie sei aufgabenspezifisch abwandelbar und vor allem für die Großteilefertigung prädestiniert.

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Anpassungsfähig und leistungsstark sowie voll auf Präzision getrimmt, ist die neu entwickelte Okuma-2-Sattel-Drehmaschine LU7000 EX. Deshalb eignet sie sich besonders für die Anforderungen der Öl- und Gasindustrie.
Anpassungsfähig und leistungsstark sowie voll auf Präzision getrimmt, ist die neu entwickelte Okuma-2-Sattel-Drehmaschine LU7000 EX. Deshalb eignet sie sich besonders für die Anforderungen der Öl- und Gasindustrie.
(Bild: Okuma)

Die neue 2-Sattel-Drehmaschine LU7000 EX von Okuma, verfügt über eine Hochleistungsspindel und ermöglicht das Drehen großer Werkstücke. Die Maschine zeichnet sich durch eine hohe Produktivität und exzellente Maßhaltigkeit aus. Mit einer ganzen Reihe von Spezifikationsvarianten lässt sie sich optimal an individuelle Bedürfnisse anpassen und für verschiedenste Anwendungen einsetzen.

Hohe Zerspanungsleistung

Vor allem beim Drehen großer und schwerer Werkstücke mit einem Durchmesser von bis zu 900 mm kann die neue 2-Sattel-Drehmaschine LU7000 EX von Okuma punkten. Mit einem Maschinenbett von zwei Metern Länge lassen sich selbst sehr lange Werkstücke drehen. Auch die Bearbeitung schwer zerspanbarer Werkstoffe ist mit der Drehmaschine möglich. Durch den selbstfahrenden Reitstock ist das Einrichten langer Werkstücke ein Leichtes. Diese Eigenschaften prädestinieren die Maschine für die Fertigung von Teilen für die Öl- und Gasindustrie.

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Fokus auf Fertigungspräzision

Bei der Entwicklung der LU7000 EX wurde ein besonderes Augenmerk auf eine hohe Fertigungspräzision gelegt. Diese wird unter anderem durch eine äußerst steife Konstruktion und das Thermo-Friendly Concept von Okuma erreicht. Die Technologie vermeidet ein unnötiges Erwärmen während des Zerspanungsprozesses, erkennt Temperaturschwankungen und kompensiert diese. So werden Ungenauigkeiten, die aufgrund von thermischen Verformungen auftreten können, effektiv verhindert. Die Intelligent Technology Anwendung Machining „Navi T-g“ zielt zusätzlich auf die Erhöhung der Oberflächengüte ab. Während des Gewindeschneidens werden Spindeldrehzahl und Vorschubgeschwindigkeit angepasst, um Vibrationen zu vermeiden und die Fertigungsqualität von Gewinden signifikant zu erhöhen. Anwender können die LU7000 EX mit Erweiterungen wie etwa einer mitlaufenden Lünette an ihre Anforderungen anpassen.

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