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Kleinserienfertigung

Gurtförderer mit Durchleuchteinheit, Bildauswertung und Roboter

15.03.2011 | Redakteur: Helmut Klemm

Mit der Anlage können auch lichtempfindliche Produkte sortiert werden. Bild: mk Technology Kitz
Mit der Anlage können auch lichtempfindliche Produkte sortiert werden. Bild: mk Technology Kitz

Um bei steigender Variantenvielfalt und sinkenden Losgrößen weiterhin wirtschaftlich fertigen zu können, haben mk Maschinenbau Kitz, Kuka, Cognex, ASS und AKU ihre Kräfte gebündelt und eine Anlage entwickelt, die aus einem Gurtförderer mit Durchleuchteinheit, Bildauswertung und Roboter besteht.

Auf der neuen Anlage werden chaotisch zugeführte Kunststoffbuchstaben sortiert. Die dazugehörende 2D-Kamera oberhalb des Gurtförderers ermittelt die Lage der Kunststoffteile und gibt die Informationen an den Roboter weiter. Dieser greift die Teile synchron vom Band und positioniert sie dank einer eigenen 3D-Kamera im Greifer zur Weiterverarbeitung.

Wenn lichtempfindliche Teile sortiert werden müssen

Nur Buchstaben zu sortieren, wie der derzeitige Prototyp es tut, schöpft das Leistungsvermögen der Anlagenkomponenten aber nicht aus. Mit anderen Gurt- und LED-Farben können beispielsweise lichtempfindliche Produkte sortiert werden.

„Das Gurtfördersystem GUF-P 2004 kann bis zu einer Breite von 2 m und einer Länge von 20 m ausgeführt werden. Gesamtlasten bis 200 kg und Geschwindigkeiten bis 60 m/min sind möglich, wobei sich die Fördergeschwindigkeit nach der Schnelligkeit der Bilderkennung der Kamera und der Arbeitsgeschwindigkeit des Roboters richtet“, sagt Rainer Forster, Konstruktionsleiter bei mk Technology.

System kann große Bandbreite an Produkten bearbeiten

Mit unterschiedlichen Systemvarianten kann eine große Bandbreite an Produkten bearbeiten werden. Vom Befestigungsclip, den der Roboter in die Türfüllung eines Pkw einsetzt, bis zu Fassadenelementen, die der Roboter anschließend zusammenbaut.

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