Hydraulik
Prozesssicheres Radialnieten dank Hydraulikunterstützung

Von Matthias Böhm 3 min Lesedauer

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Für Anwendungen, die eine Verbindungskraft von 40 kN oder mehr erfordern, setzen die Ingenieure der Baltec AG auf hydraulische Steuergeräte und Systemkomponenten. Diese werden seit über 40 Jahren in Zusammenarbeit mit der Gribi Hydraulics AG entwickelt. Die Integration des Hydrauliksystems wird am Beispiel der Radialnietmaschine veranschaulicht.

Sind von der Kompaktheit und der Servicefreundlichkeit des Gribi-Hydraulikaggregat überzeugt: Steve Schaffner von Gribi Hydraulics und Sandro Keller von Baltec.(Bild:  Matthias Böhm)
Sind von der Kompaktheit und der Servicefreundlichkeit des Gribi-Hydraulikaggregat überzeugt: Steve Schaffner von Gribi Hydraulics und Sandro Keller von Baltec.
(Bild: Matthias Böhm)

Das Radialnieten ist eine der Kernkompetenzen der Baltec AG. Maurizio Di Domenico, Leiter Technologie bei der Baltec AG, erläutert das Verfahren: „Das Radialnieten ist ein hochpräzises Kaltumformungsverfahren. Dabei bewegt sich der Nietstempel auf einer rosettenförmigen, sogenannt hypozyklischen Bahn um die Nietachse und übt gleichzeitig axialen Druck aus. Diese komplexe Bewegung führt zu einer dreidimensionalen Verformung des Nietmaterials – radial nach innen, radial nach außen und tangential. Das Ergebnis ist eine extrem belastbare und formschlüssige Verbindung.“

Baltec und Gribi: Zukunft des Nietens

Sandro Keller, Leiter Kundendienst und Montage bei Baltec, ergänzt: „Unsere hydraulisch gesteuerten Baltec-Systeme arbeiten im Kraftbereich von 40 bis 100 kN. Würde man versuchen, dieselbe Umformung ausschließlich durch axialen Druck zu erreichen, wäre mindestens die doppelte Kraft erforderlich. Genau diese Effizienz macht das Radialnieten so genial – kraft- und energiesparend, materialschonend und zuverlässig.“