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EMO 2015

Hypermill Maxx Machining – mehr Performance für das Fräsen

| Redakteur: Jürgen Schreier

High-Performance-Schruppbearbeitung mit spiralförmigen und trochoidalen Werkzeugbahnen.
Bildergalerie: 3 Bilder
High-Performance-Schruppbearbeitung mit spiralförmigen und trochoidalen Werkzeugbahnen. (Bild: Open Mind)

Open Mind gibt auf der EMO 2015 in Mailand erste Einblicke in die Version Hypermill 2016.1. So ermöglichen die CAM-Strategien des Performance-Pakets Hypermill Maxx Machining laut Hersteller enorme Leistungssteigerungen beim Schruppen, Schlichten und Bohren.

Das Performance-Paket Hypermill Maxx Machining bietet drei Module, mit denen Unternehmen in den Anwendungsbereichen Schruppen, Schlichten und Bohren signifikante Optimierungspotenziale erzielen können.

Schnelles Schruppen

Für sichere und schnelle HPC-Bearbeitungen stellt das Schruppmodul des Performance-Pakets zahlreiche Zyklen für das Fräsen in trochoidalen Werkzeugbahnen zur Verfügung. Eine dynamische Vorschubanpassung an die vorhandenen Schnittbedingungen sorgt dafür, dass immer mit der höchstmöglichen Vorschubgeschwindigkeit gefräst wird. Das Ergebnis sind optimale Fräswege mit maximalem Materialabtrag bei kürzestmöglichen Fertigungszeiten. Sowohl prismatische als auch gekrümmte Bauteilflächen sind auf diese Weise äußerst schnell zu schruppen.

Innovative Algorithmen sorgen dafür, dass pro Fräserzahn immer ein konstantes Spanvolumen abgetragen wird. Dadurch wird das Werkzeug gut ausgelastet, aber nicht überlastet. Als Ergebnis verspricht Open Mind Beschleunigungen beim Schruppen mit Steigerungsraten zwischen 20 und 70 %.

Open Mind hat diese schnelle Art des Schruppens für alle Bearbeitungsarten von 2D bis 5-Achs-simultan verfügbar gemacht. Die Bearbeitungsstrategie erhöht Geschwindigkeit und Standzeit. Gleichzeitig werden Werkzeug und Maschine geschont.

Schlichten mit Tonnenfräsern

Das Schlichtmodul des Power-Pakets Hypermill Maxx Machining ist ein Beispiel für eine optimale Nutzung von Werkzeugeigenschaften in Verbindung mit zukunftsweisenden CAM-Strategien. Das Modul umfasst das Schlichten und Vorschlichten von Ebenen und Freiformflächen mit unterschiedlichen Tonnenfräsern. Es lassen sich deutliche Zeiteinsparungen bei gleichzeitig hochwertigeren Oberflächen erzielen. Diese Vorteile werden durch CAM-Strategien erzielt, die die spezielle Form der Werkzeuge optimal ausreizen. Oberflächengüte ist von Bahnabstand und Werkzeugradius abhängig.

Die Qualität einer Werkstückoberfläche sinkt mit zunehmendem Zeilensprung und steigt mit der Größe des Werkzeugdurchmessers. Daraus ergibt sich: Wer eine kurze Bearbeitungszeit durch große Zustellungen erreichen will, zum Beispiel 5 mm statt 0,5 mm, muss den Werkzeugradius um ein Vielfaches vergrößern, um gleichzeitig eine hohe Oberflächenqualität zu erreichen. Da sich Werkzeugdurchmesser in der Praxis nicht beliebig vergrößern lassen, arbeiten Tonnenfräser nur mit einem Ausschnitt des gewünschten Werkzeugdurchmessers, einem Kreissegment. Durch dessen größeren Radius lassen sich höhere Bahnabstände realisieren. Das Schlichtmodul Hypermill Maxx Machining setzt die schnelle hochwertige Bearbeitung mit allgemeinen, tangentialen und konischen Tonnenfräsern um. Alle Werkzeugbahnen sind kollisionsgeprüft.

Tangentiales Ebenschlichten

Mit dem „Tangentialen Ebenschlichten“ hat Open Mind eine besondere CAM-Innovation für das Bearbeiten von Ebenen entwickelt. Zusammen mit dem konischen Tonnenfräser sollen sich Zeiteinsparungen von bis zu 90 % erzielen lassen. Durch die großen Radien der konischen Tonnenfräser sind Bahnabstände von 6 und 8 mm möglich. Daraus resultieren optimale Oberflächen und längere Werkzeugstandzeiten. Das „Tangentiale Ebenenschlichten“ ist für einfache und schwer zugängliche Ebenen gleichermaßen geeignet. Werkzeugbahnen werden automatisch generiert und auf Kollisionen geprüft.

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