SPS 2025 IDTA zeigt konkrete Anwendungsfälle für Verwaltungsschale

Quelle: Pressemitteilung von Industrial Digital Twin Association e.V. 2 min Lesedauer

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Die Industrial Digital Twin Association (IDTA) präsentiert auf der SPS 2025, wie die Verwaltungsschale als Standard für den interoperablen Datenaustausch Anwendung findet.

In Halle 5, Stand 358, zeigt IDTA zusammen mit Partnern aus der Industrie, wie Daten mit der AAS durchgängig vernetzt werden.(Bild:  IDTA)
In Halle 5, Stand 358, zeigt IDTA zusammen mit Partnern aus der Industrie, wie Daten mit der AAS durchgängig vernetzt werden.
(Bild: IDTA)

Auf der SPS – Smart Production Solutions vom 25. bis 27. November 2025 in Nürnberg informiert IDTA, wie die Asset Administration Shell (AAS) den strukturierten und interoperablen Datenaustausch entlang der gesamten Wertschöpfungskette ermöglicht.

In Halle 5, Stand 358, zeigt IDTA zusammen mit Partnern aus der Industrie, wie Daten eines Assets beschrieben und im sicheren Datenraum vernetzt werden, welche Tools bereitstehen, die auch unterschiedliche Systeme und Standards einbeziehen und wie dadurch ein durchgängiges, sicheres und vernetztes Datenökosystem entsteht.

Erstmalig präsentiert IDTA auf der SPS den Asset Data exchange Hub (ADX Hub), einen zentralen Service, der den Umgang mit der AAS und den Austausch von Produkt-bezogenen Daten deutlich vereinfachen soll. Der ADX Hub soll das Problem der fragmentierten und ineffizienten Datenvernetzung im Ökosystem der AAS lösen, indem er eine zentrale, standardkonforme Anlaufstelle für Datenanbieter und -nutzer bereitstellt. Er ermöglicht laut Anbieter den schnellen, automatisierten Zugriff auf stets aktuelle Informationen und sorgt für schnellere Prozesse, höhere Datenqualität und reduziert den Aufwand im Datenmanagement.

Daneben verdeutlichen Demonstratoren, entwickelt in Zusammenarbeit verschiedener Partner aus dem Netzwerk der IDTA, die praktische Anwendung der AAS im Zusammenspiel verschiedener Standards, Tools, Anwendungen und Schnittstellen. IDTA und ihre Partner wollen damit die zentralen Herausforderungen des Datenzugangs und -austauschs adressieren, technische Interoperabilität sichtbar machen und den Mehrwert zeigen, den die AAS in der Praxis bringt.

Im Konkreten zeigen die Demonstratoren laut IDTA:

  • die Umsetzung eines gemeinschaftlichen Metamodels, das AAS-Teilmodelle mit OPC-UA-Spezifikationen für Interoperabilität zwischen verschiedenen Industriesystemen kombiniert
  • unternehmensübergreifenden Datenaustausch mit der AAS, bei dem jeder Schritt in der Wertschöpfungskette laut Anbieter durch verschiedene Tools abgebildet ist, die über zentrale Registry und Discoverydienste nahtlos zusammenarbeiten
  • die Rolle der AAS als grundlegende Datenstruktur für Anwendungsfälle fast aller Teilprojekte der Initiative Manufacturing-X und der Realisierung eines offenen Datenökosystems
  • einfachen, standardbasierten Datenaustausch über Organisationsgrenzen mit allen Vorteilen eines souveränen Austauschs in einem Datenraum
  • die nahtlose und standardisierte Zusammenarbeit im realen Anwendungsfalls des Product Change Notifications (PCN) mit verschiedenen Komponentenherstellern für effizientes Engineering
  • ein branchenübergreifendes Pilotprojekt zur verbesserten Zusammenarbeit entlang der Lieferkette, vom Zulieferer, über Produktdesigner, zum Maschinenbauer für schnellere Markteinführungen, bessere Qualität und weniger Fehler

Live am Stand in Halle 5 zeigen zudem die zehn Mitaussteller Codewerk, D&TS, M&M Software, Neoception, Objective Partner, PTC, SAP, Siemens, Soffico und XITASO ihre individuellen AAS-Lösungen und wie sie auf die Anforderungen aus der industriellen Praxis reagieren.

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