Prognose steht Der Iran-Krieg tobt! Das IFW bleibt bei seiner Einschätzung

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Obwohl der Iran-Krieg nicht beendet ist, glaubt das Kiel Institut für Weltwirtschaft, dass die Konjunktur anziehen wird ...

Das Kiel Institut für Weltwirtschaft (IFW) hält an seinen Prognosen für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland fest – es wird leicht aufwärts gehen. Doch der Iran-Krieg wirft seine Schatten voraus ...(Bild:  IFW)
Das Kiel Institut für Weltwirtschaft (IFW) hält an seinen Prognosen für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland fest – es wird leicht aufwärts gehen. Doch der Iran-Krieg wirft seine Schatten voraus ...
(Bild: IFW)

Das Kiel Institut für Weltwirtschaft (IFW) bleibt trotz der Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten bei seiner Konjunkturprognose für die deutsche Wirtschaft. Die Experten rechnen deshalb im laufenden Jahr weiterhin mit einem leichten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts – und zwar um 0,8 Prozent. Für 2027 hat man allerdings die Aussichten eingetrübt. Statt zuvor 1,4 soll es jetzt nur ein Prozent als Plus geben. Die Folgen des Iran-Kriegs dämpfen demnach die Wirtschaftsleistung. Der Anstieg der Rohstoffpreise erweise sich außerdem als persistenter, was die wirtschaftliche Dynamik bis in das kommende Jahr hinein belasten werde. Und die Sommerprognose des Instituts lässt den Finanzpolitikern Sorgenfalten auf der Stirn wachsen.

Deutschland werde Marktanteile einbüßen

Während bisher kaum Anzeichen für eine kräftige Erholung bei Exporten und Unternehmensinvestitionen erkennbar sind, wie es für frühere Erholungsphasen charakteristisch gewesen ist, dürften vor allem öffentliche Konsum- und Investitionsausgaben anziehen. Dagegen gehen die Kieler Experten weiterhin von wenig Investitionen der Wirtschaft und deutlich geringeren Beschäftigungsperspektiven aus. Zwar haben sich die Exporte der deutschen Wirtschaft zuletzt stabilisiert, doch von einer dynamischen Erholung kann man nach den Rückgängen der vergangenen Jahre noch lang nicht sprechen. Das werde Deutschland auch Anteile am Weltmarkt kosten. Es brauche durchgreifende Reformen in Deutschland.

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