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Für eine verbesserte Zusammenarbeit passen sich die Zulieferer auch in Sachen Kommunikation an die Hersteller an. So ist etwa die Möller Werke GmbH in der CAD-Konstruktion von 2D- auf 3D-Systeme umgestiegen und kann dadurch bei der Entwicklung neuer Komponenten enger mit dem Kunden zusammenarbeiten. Außerdem setzt das Unternehmen auf Montagefreundlichkeit und modulare Systeme mit möglichst vielen Gleichteilen, was durch den Wegfall von Arbeitsschritten beim Kunden zu einer Senkung von dessen Fertigungszeiten führt.
Entwicklung zum Systemlieferanten trotz eines erhöhten Risikos
„Zukünftig werden die Lieferanten ihren Anteil an der Wertschöpfungskette weiter erhöhen“, sagt Alfred Zedtwitz vom VDMA. Trotz der erhöhten Risiken werden viele von ihnen die Chance nutzen, sich als Komponenten- oder Systemlieferant gegenüber ihren Wettbewerbern abzusetzen.
Die Hersteller profitieren von der Integration der Zulieferer durch kürzere Fertigungszeiten, verringerte Kosten und zusätzlich verfügbares Know-how. Dadurch können sie ihre Position auf den globalen Märkten behaupten und für den Lieferanten auch weiterhin ein abnahmestarker Kunde bleiben. Die enge und intensive Zusammenarbeit von Hersteller und Zulieferer trägt damit zu einer global wettbewerbsfähigen deutschen Werkzeugmaschinenindustrie bei.
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