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Vecoplan

Individualisierbares Zerkleinerungssystem für technische Kunststoffe

| Redakteur: Peter Königsreuther

Mit dem leistungsstarken Zerkleinerern von Vecoplan lassen sich technische Kunststoffe effizient aufbereiten, heißt es. Anwender sollen so deutlich an Zeit sparen und ihre Wirtschaftlichkeit hinsichtlich der eingesetzten Rohstoffkosten und -mengen optimieren können.
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Mit dem leistungsstarken Zerkleinerern von Vecoplan lassen sich technische Kunststoffe effizient aufbereiten, heißt es. Anwender sollen so deutlich an Zeit sparen und ihre Wirtschaftlichkeit hinsichtlich der eingesetzten Rohstoffkosten und -mengen optimieren können. (Bild: Vecoplan)

Technische Kunststoffe, wie etwa POM oder Polyamide, sind unter anderem für ihre hochwertigen mechanischen Eigenschaften bekannt. Um Produktionsreste oder ausgediente Bauteile daraus effizient wiederaufbereiten zu können, braucht es Systeme, die mit den robusten Polymeren bestens klar kommen.

Sie besitzen eine hohe mechanische Stabilität bei geringem Gewicht, sind äußerst biegesteif oder extrem zäh – technische Kunststoffe kommen mit ihren Eigenschaften in der Automobilindustrie, in der Luftfahrt oder in der Herstellung von Lebensmittelverpackungen immer häufiger zum Einsatz , weiß Vecoplan, Experte für Zerkleinerungssysteme aus dem Westerwald. Die steigende Nachfrage treibe allerdings den Preis nach oben – während die Verfügbarkeit für die Betriebe spürbar sinke. Immer häufiger führen sie deshalb Prozessabfälle in Form von Anfahrklumpen oder Ausschussteilen in den Produktionskreislauf zurück. Dazu benötigen sie jedoch eine Technik, die das anspruchsvolle Material auch zu hochwertigem Granulat aufbereiten kann. Vecoplan biete dafür Zerkleinerer, mit denen sich ein hoher Durchsatz erreichen ließe. Doch auf was kommt es dabei an? Vecoplan kann das beantworten!

Technische Kunststoffe liegen im Trend

„Immer mehr Branchen setzen auf technische Kunststoffe“, kennt Martin Klotz den Markt. Er ist Area Sales Manager bei der Vecoplan AG mit Sitz in Bad Marienberg im Westerwald. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Maschinen und Anlagen, die Primär- und Sekundärrohstoffe im Produktions- und Wertstoffkreislauf zerkleinern, fördern und aufbereiten. „Vor allem das Zerkleinern wird bei diesen Werkstoffen immer häufiger zur Herausforderung“, sagt er. Woran das liegt? Genau an den Eigenschaften, weswegen sie im Einsatz sind! Als Beispiel nennt er Polyamide (PA), die in großen Mengen zu Fasern verarbeitet werden. Diese technischen Thermoplaste können üblicherweise Temperaturen bis 130 °C dauerhaft standhalten. Sie zeichnen sich aber vor allem durch ihre hohe Festigkeit, Zähigkeit und Dämpfungseigenschaften aus. „In der Automobilindustrie ersetzen diese Materialien immer häufiger Metall“, erläutert Klotz. Und die zunehmende Elektrifizierung ließe den Bedarf noch weiter steigen: egal ob zum Schutz der Batterien, zur Verringerung der Staubbelastung im Interieur oder für die moderne Lichttechnik mit LEDs.

Steigender Bedarf führt auch zu Problemen

Auch werden PA, ebenso wie Polyoxymethylen (POM), Polyethylenterephthalat (PET) oder Gusspolyamid 6, wegen ihrer hervorragenden mechanischen Eigenschaften und ihres relativ geringen Gewichts für die Konstruktion von Maschinen gerne genommen. PET ist zudem in der Getränke- und Nahrungsmittelbranche sehr beliebt – ein weiterer wichtiger Markt, der auf technische Kunststoffe setzt, wie es heißt. Insbesondere in Europa habe sich das Verbraucherbewusstsein hinsichtlich nachhaltiger Verpackungen verbessert. PET ist besonders abriebfest und beständig gegen verdünnte Säuren, Öle, Fette und Alkohole. „Der steigende Bedarf an technischen Kunststoffen in den ganz unterschiedlichen Branchen führt jedoch zu einer angespannten Versorgungssituation“, mahnt Klotz. Die Lieferzeiten könnten inzwischen bis zu vier Monate betragen. Dazu steigen die Preise. Für Verarbeiter sei das eine recht unbefriedigende Situation.

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