Vecoplan

Individualisierbares Zerkleinerungssystem für technische Kunststoffe

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Auch das hat Vecoplan im Programm:

Aus alt mach neu – manchmal sogar besser!

Eine Lösung für verarbeitende Betriebe ist es laut Vecoplan, Material in Form von Anfahrklumpen oder Ausschussteilen zurück in den Produktionskreislauf zu führen. Dieses sogenannte Inhouse-Recycling biete einige Vorteilen: Man braucht nicht so viel teure Neuware und die Entsorgung in externen Recyclinganlagen entfällt. Außerdem braucht das weniger Platz in der Werkhalle, auf dem das Ausschussmaterial gelagert wird. Das Material sei lediglich zwischenzulagern, bevor es zu einer sauberen Aufbereitung des Rohstoffs komme. „Und mit der richtigen Technik lässt sich eine Qualität herstellen, die sich mit der von Neuware messen kann – oder diese sogar noch übertrifft“, sagt Klotz. Doch das ist laut Klotz aber gar nicht so einfach – Stichwort Zerkleinerung! Als erklärendes Beispiel zieht er den mit 30 % Glasfaseranteil verstärkten Kunststoff GF 30 heran: „Die Fasern, die in diesem Material eingelegt sind, müssen eine gewisse Länge aufweisen, damit sie die erforderliche Steifigkeit sicherstellen“, beschreibt Klotz. Seien die Fasern zu lang, leidet die Qualität, sind sie zu kurz, sei es genauso. Bei anderen Werkstoffen – wie PET – spiele die Viskosität eine Rolle, wenn sie im Extruder compoundiert werden sollen. Schreddert man statt in einem mehr- nur in einem einstufigen Prozess, fördert dies das Fließverhalten, heißt es. Damit Betriebe wirtschaftlich arbeiten könnten, müsse aber nicht nur die Output-Qualität stimmen, sondern auch die Durchsatzleistung.

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Individuelle Anlagenabstimmung auf den Anwendungsfall

Um für die verschiedenen technischen Kunststoffe eine auf den Anwendungsfall passende Lösung zu finden, arbeiten die Entwickler von Vecoplan eng mit ihren Kunden zusammen. „In den vergangenen Jahren kamen Verarbeiter mit immer neuen Herausforderungen auf uns zu“, resümiert Klotz. Teilweise habe es sich um extrem schwierig zu bearbeitende Werkstoffe gehandelt, die mit einem hohen Durchsatz zu qualitativem Granulat zerkleinert werden sollten. Unter den Anwendern, heißt es weiter, befanden sich Unternehmen, die erst bei anderen Herstellern nachgefragt haben, jedoch keine zufriedenstellende Antwort erhielten. „Vecoplan aber entwickeln Anlagen, die in zahlreichen Versuchen im hauseigenen Technikum auf die individuellen Anwendungen abgestimmt werden können“, erläutert Klotz.

Viel hängt von der Schneidgeometrie ab

Doch was zeichnet eine geeignete Maschine aus, und auf welche Komponenten kommt es an? „Entscheidend ist vor allem die Schneidgeometrie“, so Klotz. Über die Rotor- und Messerbestückung sowie die entsprechende Siebwahl könne man die Anlagen detailliert an die In- und Output-Anforderungen anpassen. Die Leistungsfähigkeit lässt sich laut Klotz schnittstellengenau abstimmen. Je nach Anspruch wählt Vecoplan dann zum Beispiel einen größeren Rotordurchmesser, der mit gehärteten Werkzeugen bestückt sein kann. Diese ließen sich auch mehrfach nutzen und schnell wechseln. Für eine stabilere und zähere Ausführung der Werkzeuge lässt sich ihr Kern erhöhen und ihre Aufnahme an die jeweilige Aufgabe angleichen, heißt es. Auch könnten die Vecoplan-Techniker die Traverse mit verschraubten, gehärteten Gegenmessern noch massiver werden lassen.

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