Studie
Immer weniger Industriejobs – Lohnvorsprung verringert sich

Quelle: Reuters 2 min Lesedauer

Die Zahl der Beschäftigten in der deutschen Industrie ist 2025 auf ein Zehnjahrestief von 6,6 Millionen gefallen. Mehr über die Hintergründe und Auswirkungen.

In der Industrie werden mehr Stellen frei als nachbesetzt.(Bild: ©  industrieblick - stock.adobe.com)
In der Industrie werden mehr Stellen frei als nachbesetzt.
(Bild: © industrieblick - stock.adobe.com)

Auslöser für den Personalabbau seien aber nicht Kündigungswellen, sondern ein Zögern der Unternehmen, frei werdende Stellen nachzubesetzen und neue Mitarbeiter einzustellen, geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung hervor. Eine Auswertung verschiedener Arbeitsmarktindikatoren sowie von 60 Millionen Online-Stellenanzeigen zeigt der Analyse zufolge: „Eine Trendwende ist nicht in Sicht.“

Allein in der Metall- und Elektro-Industrie gab es im April rund 103.000 Beschäftigte weniger als vor einem Jahr. In dem Bereich gingen nach Angaben des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall gegenüber 2019 fast 320.000 Arbeitsplätze verloren.

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