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Industrie gestaltet Zukunft

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Ökologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedürfnisse im Einklang

„Unternehmen können dazu beitragen, eine zukunftsfähige Gesellschaft zu entwickeln, in der ökologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedürfnisse ausgewogen sind“, meint Klaus Dieter Rennert. Er ist Chief Executive für Europa bei der Hitachi Ltd. Das japanische Unternehmen lud Experten nach Berlin, um mit Verbänden, Forschungsinstituten und Geschäftspartnern auf einem „Social Innovation Forum“ zu diskutieren. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion vor mehr als 200 interessierten Fachleuten tauschten Vertreter aus IT-Branche, Forschung und Industrieverband ihre Erfahrungen aus. Dabei stand vor allem das Thema Industrie 4.0 im Vordergrund.

Wolfgang Dorst, Bereichsleiter Industrie 4.0 bei Bitkom (Bundesverband Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien e.V.) warb dabei für neue Wege und betonte: „Industrie 4.0 ist kein Produkt, sondern eine Vision – ein Konzept mit einem Weg, der das Ziel ist.“ Nach Mechanisierung, Elektrifizierung und Informatisierung der Industrie läute der Einzug des Internets der Dinge und Dienste in die Fabrik eine vierte Industrielle Revolution ein. Unternehmen würden zukünftig ihre Maschinen, Lagersysteme und Betriebsmittel als Cyber-Physical Systems (CPS) weltweit vernetzen. „Das Potenzial von Industrie 4.0 ist immens, denn die Smart Factory kann individuelle Kundenwünsche berücksichtigen und zugleich Einzelstücke rentabel produzieren“, schwärmt Dorst.

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