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Geschäfts- und Engineering-Prozesse seien dynamisch gestaltet. Die Produktion könne kurzfristig verändert werden und flexibel auf Störungen und Ausfälle von Zulieferern reagieren. Sie sei durchgängig transparent und ermögliche optimale Entscheidungen. „Durch Industrie 4.0 entstehen neue Formen von Wertschöpfung und neuartige Geschäftsmodelle“, erklärt Dorst.
Studie zeigt fünf Megatrends für die Zukunft auf
Hitachi und Frost & Sullivan gehen in Ihren Studien von fünf Megatrends für die Zukunft aus. Sie seien maßgeblich für gesellschaftliche Innovationen:
- „Die Zukunft der Energie“ – Der künftige Umgang mit Energieressourcen wird nicht allein von der Wahl des Brennstoffs dominiert. Effizienz und technikgetriebenes Management der Energiebranche sind gefragt.
- „Smart ist the new Green“ – Digitale Intelligenz wird zum Hauptantriebsfaktor für Effizienz und Nachhaltigkeit. Intelligente und zukunftsfähige Städte werden von Grund auf neu geschaffen.
- „Urbanisierung“ – Bis zum Jahr 2025 werden sich über 35 Städte weltweit zu Megacityies entwickeln. Ausgelöst wird diese Entwicklung durch eine Massenmigration, die Städte in große wirtschaftliche Knotenpunkte verwandelt. Die Städte der Zukunft werden mehrere Stadtzentren haben und eine transportorientierte Entwicklung durchlaufen.
- „Zukunft der Mobilität“ – Vernetzung und Urbanisierung werden einen enormen Effekt auf die Gütermobilität haben. Im Jahr 2025 werden voraussichtlich Millionen von Parkplätzen Echtzeit-Parkinformationen mit Hilfe von Sensoren liefern können. Es wird laut den Studien 26,2 Mio. Carsharing-Kunden und 450.000 Carsharing-Fahrzeuge geben. Hochgeschwindigkeitszüge werden nicht nur Städte und Regionen miteinander verbinden, sondern ganze Kontinente. Im Jahr 2035 wird es möglich sein, auf einem Hochgeschwindigkeitsnetz von London nach Peking zu reisen.
- „Gesundheit, Wellness und Wohlergehen“ – Mehr Prävention und Wellness, weniger Behandlung ist die Vision der Zukunft. Mit neuen und „smarten“ Medikamenten, virtuellen Krankenhäusern und Cyber-Dokumenten ist die Gesundheitsbranche bereit für einen grundlegenden Wandel.
Soziale Innovation trifft Individuum fundamental
„Die Industrie hat die Realität dann erkannt, wenn Innovationen nicht nur eine strategische Alternative für den finanziellen Gewinn darstellen, sondern auch eine Möglichkeit bieten, menschliche Herausforderungen anzugehen“, sagt John Raspin von Frost & Sullivan und fährt fort: „Sobald soziale Innovation das Individuum erreicht, hat dies einen fundamentalen Einfluss. Es erhöht die Lebensqualität der Endverbraucher und wirkt sich positiv auf die Umwelt aus.“
Ob dies alles genauso kommt und inwiefern wir es zukünftig mit schlauen Städten und Medikamenten zu tun haben werden, bleibt abzuwarten. Dass ein Automatisierungsunternehmen sich den Herausforderungen der Zukunft nicht nur stellen muss, sondern im Idealfall aktiv mitgestaltet, bezweifelt jedoch sicher niemand. MM
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