Installationsklemmen mit Schraubanschluss

Installationsklemmen in der Unterverteilung

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E/A-Schaltkanäle geordnet ins Feld verdrahten

Beim Einsatz von E/A-Baugruppen und Steuerungen in der Gebäudeautomation müssen die einzelnen Kreise oder Gruppen auch im Bereich der Fehlerstrom-Schutzschalter zusammengefasst werden. Nicht selten steigt die Zahl der Anschlussleitungen im Verteilerkasten dabei auf 50 bis 100.

Diese sollten nicht alle direkt auf der jeweiligen E/A-Baugruppe im Installationsverteiler aufgelegt werden. Spätestens bei der Fehlersuche, bei der Anlagenerweiterung oder bei der Umverdrahtung würde sich diese Vorgehensweise rächen, weil dies zu unübersichtlich wäre.

Daher ist es durchaus sinnvoll, alle Leitungen im Eingangsbereich des Installationsverteilers auf dreistöckige Installationsklemmen zu verdrahten. Alle Potenziale können über die integrierten Prüfkontakte durch 2,3-mm-Büschelstecker oder handelsübliche Prüfspitzen, wie auf Bild 3 ersichtlich, nachgemessen werden.

Neben der Verteilung des N-Potenzials über eine gemeinsame Sammelschiene können auch Steckbrücken auf die passende Polzahl abgeschnitten und einfach eingesteckt werden. So werden zusätzliche Drahtbrücken im ohnehin schon vollen Verteilerkasten vermieden.

Platzsparend und sicher mit N-Sammelschienen anschließen

Bei der UTI-Baureihe können einzelne Dreistockklemmen wieder aus dem Klemmenverbund abgerastet werden – ohne die Sammelschiene vorher zu entfernen. Auch der Trennschieber bietet durch seine besonders gute Bedienbarkeit einen ergonomischen Vorteil: Eine intuitive Schwenkbewegung führt zum linearen Öffnen oder Schließen des Sammelschienenkontaktes. Darüber hinaus kann die Schieberstellung über eine Kunststoffnase, die aus dem Klemmengehäuse herausragt, optisch zusätzlich kontrolliert werden. MM

* Torsten Schloo ist Produktmanager Clipline Energy bei der Phoenix Contact GmbH & Co. KG in 32825 Blomberg

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