Richtungsweisend

Unter drei Aspekten schleift man sich sicher in die Zukunft

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Mit serverbasierten Tools auf Anhieb zur Gutteilefertigung

Und der Aussteller Anca Europe widmet sich auf der Grindinghub neben der Vorstellung von neuen Produkten für das Streamfinishen sowie in Sachen Herstellung von Wendeschneidplatten und Mikrowerkzeugen schwerpunktmäßig der Automation und Produktionssteuerung. Martin Winterstein, Geschäftsführer der Anca Europe GmbH aus Weinheim, berichtet vorab: „Unser Ziel ist es, den Anwendern durch hohe Qualität, niedrige Fertigungskosten und kreative Möglichkeiten dazu zu verhelfen, unter den gegebenen Bedingungen wettbewerbsfähig zu schleifen.“ Als Beispiel dafür präsentiert Anca (Hauptsitz im australischen Melbourne) ein serverbasiertes System zur digitalen Produktionssteuerung inklusive App-basierter Werkerführung. Hinzu kommen die automatisierte Messung nebst Kompensationsfunktion. Vergleichbar mit einem Verkehrslotsen für die Werkzeugproduktion informiert das System jede Palette und jede Maschine für jeden Auftrag, was als Nächstes zu tun ist und gibt dem Bedienpersonal Schritt-für-Schritt-Anweisungen, wie Winterstein erklärt. Damit werde alles gleich beim ersten Mal richtig ausgeführt. Das Ganze setze auf bestehenden Anca- und Zoller-Maschinen auf, sodass die Bediener weiterhin die ihnen vertraute Hardware nutzen könnten – jedoch werde der gesamte Arbeitsablauf organisierter, digitalisierter und lückenloser nachvollziehbar.

Eine Fachkraft kann mehrere Schleifmaschinen betreuen

Und für die Bediener bestehe die größte Veränderung darin, dass die notwendigen Arbeitsschritte klar und eindeutig beschrieben seien. Digitale Arbeitsanweisungen auf einem PC oder tragbaren Endgerät zeigten, welche Palette geladen werden soll, welches Programm auf der Schleifmaschine bereits vorbereitet sei, wann gemessen werden müsse und wie auf die Messergebnisse zu reagieren sei. Damit entfällt laut Anca das zeitaufwändige Suchen nach Dateien, der Großteil manueller Dateneingaben wird vermieden und Kompensation sowie Qualitätsprüfungen werden deutlich einfacher und sicherer. Ein geschlossener Messkreislauf und die automatische Kompensation stellten sicher, dass Chargen innerhalb der Toleranz blieben, ohne dass der Bediener Offsets berechnen oder im Kopf behalten müsse. Gleichzeitig werden alle Daten zentral gespeichert, sodass jeder Schritt rückverfolgbar ist, wie Anca weiter ausführt. Das bringt es im Endeffekt mit sich, dass eine Fachkraft eigenständig eine größere Anzahl an Maschinen betreuen kann als bisher, neue Mitarbeiter schneller eingearbeitet sind, Ausschuss reduziert wird, und dass die gesamte Schicht ruhiger und vorhersehbarer abläuft.

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