Stellenabbau Jede sechste Stelle bei Krauss Maffei soll gestrichen werden

Von Melanie Krauß 1 min Lesedauer

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Laut Medienberichten will der Maschinenbauer Krauss Maffei im Rahmen seines Anpassungs- und Effizienzprogramm bis zu 790 Arbeitsplätze streichen.

Ein Modell des neuen Hauptsitzes von Krauss Maffei in Parsdorf.(Bild:  Krauss Maffei)
Ein Modell des neuen Hauptsitzes von Krauss Maffei in Parsdorf.
(Bild: Krauss Maffei)

Schon Ende Februar hatte Krauss Maffei angekündigt, massiv Stellen abzubauen.. Dadurch soll laut Vorstandschef Li Yong die Profitabilität des Unternehmens wiederhergestellt werden. Nun wurden offenbar konkrete Zahlen genannt.

Die chinesische Muttergesellschaft Krauss Maffei Company Limited (KMCL) kündigte am Dienstag an, 790 der 4700 Arbeitsplätze streichen zu wollen. Dabei seien allein in Deutschland 490 Stellen betroffen. Das berichteten unter anderem die FAZ, das Handelsblatt und das Manager Magazin übereinstimmend.

„Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, sozialverträgliche Lösungen für die vom geplanten Stellenabbau betroffenen Mitarbeiter zu erarbeiten“, sagte Jörg Bremer, Finanzvorstand und verantwortlich für das Personalwesen bei Krauss Maffei, bereits im Februar. Das Unternehmen sei jedoch gleichzeitig bestrebt, denjenigen Mitarbeitern, die im Unternehmen bleiben, attraktive und zukunftssichere Arbeitsplätze zu bieten.

Der Stellenabbau soll sich dem Unternehmen zufolge auf Verwaltungsstellen beschränken. Arbeitsplätze in der Produktion oder Montage sind laut der Mitteilung aus dem Februar nicht betroffen.

Neben dem Stellenabbau hat Krauss Maffei bereits noch weitere Maßnahmen. So verlegt das Unternehmen seinen Hauptsitz und das Stammwerk von München-Allach nach Parsdorf. Zudem wurde die externe Unternehmensfinanzierung umstrukturiert. Dadurch konnten die Finanzierungskonditionen dem Unternehmen zufolge deutlich verbessert werden.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Zhang Chi zeigt sich zuversichtlich: „Wir sind überzeugt, dass das Unternehmen damit die Weichen für den Turnaround und die Rückkehr zum Wachstum gestellt hat."

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