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Da die Hydraulikflüssigkeit nicht unendlich steif ist und somit bei Erhöhung der Belastung auf den Kolben eine gewisse Kompression auftritt, werden unmittelbar an den Verstellzylindern zusätzliche Sperrventile eingesetzt, wodurch die stützenden Drucksäulen möglichst gering gehalten werden.
Kinematikmodule zur Justage der Vorrichtungskomponenten besitzen translatorischen Freiheitsgrad
Die einzelnen Kinematikmodule zur Justage der Vorrichtungskomponenten sind grundsätzlich mit einem Verstellzylinder, Linearführungen und einem Messsystem ausgestattet und besitzen einen translatorischen Freiheitsgrad.
Entsprechend dem erforderlichen Justagebedarf des jeweiligen Bestimm- oder Spannelementes können die Module an den Konsolen der Vorrichtungskomponenten montiert werden. Ist es erforderlich, die jeweilige Komponente in zwei oder drei Raumrichtungen einzustellen, werden mehrere Kinematikmodule miteinander kombiniert (Bild 4).
Karosseriebauteile dürfen nicht durch Leckageöl verunreinigt werden
In weiteren Untersuchungen wird geprüft, inwieweit der Einsatz einer Ölhydraulik durch eine Wasserhydraulik effizient ersetzt werden kann. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Eigenschaften der Medien müssen auch unterschiedliche Komponenten eingesetzt werden. Hydrauliköl hat nicht nur die Aufgabe, die hydraulische Leistung möglichst verlustfrei zu übertragen, sondern auch die beweglichen Teile zu schmieren und die Metalloberflächen vor Korrosion zu schützen.
Die geringe Viskosität des Wassers macht den Einsatz besonderer Dichtungen notwendig und zur Vermeidung von Korrosion sind teurere rostfreie Edelstähle zu verwenden. Im Vergleich zum Öl ist die Wasserhydraulik somit um ein vielfaches teurer und es müssen weitere Besonderheiten bezüglich Kavitation, Bildung von Mikroorganismen, die Gefahr von Wasserschlägen sowie die Eisbildung um den Gefrierpunkt berücksichtigt werden.
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