Euroblech 2008

Keramik statt Stahl

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So präsentiert der Dortmunder Werkstoffspezialist auf der Euroblech 2008 ein breites Portfolio an Cerazur-Zentrierstiften nach gängigen Werksnormen. Basis für die unterschiedlichen Stiftvarianten ist ein Baukastensystem.

Keramik kombiniert Härte und Schlagzähigkeit

Die Kombination von Härte und bisher nicht erreichter Schlagzähigkeit ist in der Praxis laut Veltum „verblüffend“: Die Stifte zeigen auch bei härtester mechanischer Beanspruchung keine Abplatzer.

Das widerlegt das Vorurteil von der spröden Keramik. Die Standzeiten der Zentrierstifte erhöhen sich ganz erheblich, bei dokumentierten Praxistests der Anwender zum Beispiel um den Faktor 20.

Zu den Vorteilen der blauen Hochleistungskeramik gehört auch die geringe Adhäsionsneigung im Kontakt zu Metallen. Dadurch haften keine Schweißspritzer an den Stiften an, und durch die elektrische Isolationswirkung des keramischen Werkstoffs wird der Schweißprozess zusätzlich positiv beeinflusst.

Punktschweißen häufigste Anwendung der Keramik-Positionierstifte

Häufigster Anwendungsbereich der Positionierstifte aus der Keramik Cerazur ist das Punktschweißen. Aber auch bei anderen Positionieraufgaben in der automatisierten Blechbearbeitung, zum Beispiel beim Clinchen, Bördeln, Kleben sowie bei der Prüfung der Produkte haben sich diese Positionierelemente laut Veltum bewährt.

Komplettiert wird das Programm der Schweißtechnik-Normalien um Passstifte. Sie ermöglichen zum Beispiel, Baugruppen von Vorrichtungen mit hoher Genauigkeit zu positionieren oder Schweißbaugruppen formschlüssig in Position zu halten.

Passstifte aus Zirkonxod-Keramik mit dem Hammer montierbar

Diese Stifte werden aus der Keramik Z-1000 hergestellt: ein Zirkonoxid, das sich nach Angaben des Vertriebsleiters im Vergleich zur Keramik Cerazur durch etwas geringere Biegefestigkeit, dafür aber höhere Härte auszeichnet. Für diese Passstifte – die so hart beansprucht werden können, dass man sie mit dem Hammer montieren kann – gibt es auch außerhalb der Schweißtechnik attraktive Anwendungen. In der Automatisierungstechnik verwendet man sie für die formschlüssige Positionierung, zum Beispiel von Greiferbacken und Schnellkupplungselementen sowie als wartungsfreie Lagerachsen von Schwenkhebeln, Rollen und Zahnrädern.

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