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Fräswerkzeuge für schwer Zerspanbares Keramische Fräser zerspanen Nickelbasislegierungen produktiver

| Redakteur: Peter Königsreuther

Nickelbasislegierungen gehören nicht von ungefähr zu den schwer zerspanbaren Werkstoffen. Hahn+Kolb bietet mit einem neuen Atorn-Schruppfräser aus Keramik dafür jetzt das richtige Bearbeitungswerkzeug.

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Mit den neuen Atorn-Schruppfräsern aus Hochleistungskeramik, ausgestattet auch noch mit einer innovativen Werkzeuggeometrie, soll die Zerspanung von Nickelbasislegierungen im Vergleich zu üblichen Werkzeugen mehr als deutlich produktiver funktionieren.
Mit den neuen Atorn-Schruppfräsern aus Hochleistungskeramik, ausgestattet auch noch mit einer innovativen Werkzeuggeometrie, soll die Zerspanung von Nickelbasislegierungen im Vergleich zu üblichen Werkzeugen mehr als deutlich produktiver funktionieren.
(Bild: Hahn+Kolb Werkzeuge )

Das Fräsen von Nickelbasislegierungen gehört zu den besonders anspruchsvollen Zerspanungsaufgaben, weiß Hahn+Kolb. Mit dem neuen Atorn-Schruppfräser aus Keramik gelinge aber auch bei dieser kritischen Metallklasse eine prozesssichere Zerspanung bei hohen Schnittgeschwindigkeiten.

Zigfach höhere Schnittgeschwindigkeit als VHM-Fräser

Nickelbasislegierungen, wie etwa Inconel, sind dann das Richtige, wenn es im Einsatz besonders heiß hergeht – beispielsweise in Turbinen, Reaktoren und Turboladern. Dann punkten die Materialien durch eine hohe Dehnbarkeit und Festigkeit, sowie mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit bei gleichzeitig guter Kaltverformbarkeit und hoher Korrosionsbeständigkeit, erklärt Hahn+Kolb. Doch genau diese guten Einsatzeigenschaften der Legierungen sind der Grund für ihre schwierige Zerspanbarkeit, die übliche Werkzeuge aus Vollhartmetall an ihre Grenzen bringt, heißt es weiter.

Insbesondere beim Schruppprozess komme es jedoch auf kurze Bearbeitungszeiten am Werkstück an: Möglichst viel Material soll dabei rasch abgetragen werden. Das ist mit herkömmlichen Werkzeugen nicht so einfach. Doch mit den neuen Atorn-Schruppfräsern aus Hochleistungskeramik ausgestattet auch noch mit einer innovativen Werkzeuggeometrie, soll das funktionieren. So gestaltet können die neuen Fräser je nach Anwendung 20 bis 30 Mal höhere Schnittgeschwindigkeiten ins Feld führen als die Konkurrenz aus Vollhartmetall, betont Hahn+Kolb. Und das bei hohen Vorschüben und einem besonders großen Zeitspanvolumen.

Gleichzeitig sind die neuen Atorn-Schruppwerkzeuge aus Keramik sehr leicht und schonen deshalb auch bei höchsten Drehzahlwerten die Spindellager der Werkzeugmaschinen, betont Hahn+Kolb.
Gleichzeitig sind die neuen Atorn-Schruppwerkzeuge aus Keramik sehr leicht und schonen deshalb auch bei höchsten Drehzahlwerten die Spindellager der Werkzeugmaschinen, betont Hahn+Kolb.
(Bild: Hahn+Kolb Werkzeuge )

Die schonend-leichte Art der hitzigen Zerspanung

Um den anspruchsvollen Werkstoff zu bearbeiten, seien außerdem hohe Schnitttemperaturen von über 800 °C nötig. Denn das weicht das Material an der zu bearbeitenden Stelle auf., erklärt Hahn+Kolb. Die Atorn-Schruppfräser aus Keramik erzeugen die dafür nötige Hitze direkt beim Fräsen ohne sich aufzuheizen und dabei Schaden zu nehmen, heißt es weiter. Hier ein kleiner Einblick in die Performance.

Die beim Zerspanungsprozess entstehende Wärme werde ausschließlich über den Span abgeführt. Gleichzeitig sind die Werkzeuge aus Keramik sehr leicht und schonen deshalb auch bei höchsten Drehzahlwerten die Spindellager der Werkzeugmaschinen, merkt Hahn+Kolb an. Für die Werkzeugspannung empfiehlt der Anbieter ein Hydrodehn-Spannfutter, weil es die Fräser nicht nur sicher hält, sondern auch einen hohen Rundlauf unter Belastung garantiert.

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