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KI-Start-up verzeichnet doppelt Erfolg

| Redakteur: Gary Huck

Das Würzburger Technologieunternehmen Scoutbee konnte in kurzer Zeit gleich zwei Erfolge verzeichnen, eine Investition im zweistelligen Millionenbereich und einen internationalen Award.

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Die Scoutbee-Gründer (v. l.) Dr. Christian Heinrich, Gregor Stühler, Fabian Heinrich und Lee Galbraith bei der Verleihung des World-Procurement-Awards in London.
Die Scoutbee-Gründer (v. l.) Dr. Christian Heinrich, Gregor Stühler, Fabian Heinrich und Lee Galbraith bei der Verleihung des World-Procurement-Awards in London.
(Bild: Scoutbee)

Im Rahmen einer Series-A-Finanzierungsrunde konnte sich das Start-up 12 Mio. US-Dollar Wagniskaptial sichern. Die Investorenrunde um Holtzbrinck Ventures und Toba Capital reagierte damit auf das stetige Wachstum von Scoutbee. Bereits 2018 hatten Holtzbrinck Ventures und 42CAP 4 Mio. US-Dollar im Rahmen einer Seed-Finanzierung in das KI-Start-up investiert. Neben der Finanzierung erhielten die Würzburger außerdem noch die Auszeichnung als „Highly-Commended-Winner“ des „Procurement-Technology-Awards“. Nach eigenen Angaben ist Scoutbee das erste Start-up, das diesen Preis entgegen nehmen durfte. Das im Jahr 2015 gegründete Technologieunternehmen erlangte durch seine KI-basierte Lieferantensuche Bekanntheit. „Wir freuen uns sehr, die produktive Partnerschaft mit 42CAP, Toba Captial und Holtzbrinck Ventures fortzuführen“, so Gregor Stühler, Managing Director von Scoutbee.

Das Geschäftsmodell der KI-Spezialisten basiert darauf, transparente Lieferantennetzwerke und effiziente Lieferantensuchen für den strategischen Einkauf zu schaffen. „Der Beschaffungsmarkt hat großen Bedarf an einer intuitiven, leicht zu implementierenden Softwarelösung wie Scoutbees Lieferantensuche. Die KI-basierte Technologie schließt eine klaffende Lücke in der Wertschöpfung des strategischen Einkaufs“, sagt Jan Miczaika, Partner bei Holtzbrinck. Der Erfolg des Unternehmens spiegelt das wieder. Laut Scoutbee konnte der Umsatz im Jahr 2018 um 3335 % gesteigert werden. Seit der Gründung hätten die KI-Spezialisten außerdem bereits 15,5 Mio. US-Dollar Wagniskapital erhalten, um ihr Geschäft in Europa und den USA weiter auszubauen.

„Das neue Investment und der Gewinn eines Awards in London beschleunigt unseren Unternehmenserfolg auf zwei Kontinenten. Die Reaktion auf unser Produkt in den USA ist die gleiche wie in Europa – Führungskräfte haben einen Bedarf an tiefgreifenden Lieferanteninformationen und deutlich vereinfachten globalen Beschaffungsprozessen“, erläutert Lee Galbraith, Managing Director von Scoutbee. „Gerade in den USA, wo Hersteller mit neuen Handelstarifen und Zöllen zu kämpfen haben, können wir dem Einkauf helfen, Lieferanten schneller zu evaluieren.“

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