KI-gut schlägt KI-böse Behörden warnen vor KI-Cyberattacken, haben aber einen KI-Coup gelandet

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Cyberangriffe werden immer dreister und künstliche Intelligenz wird dafür immer öfter missbraucht. Dagegen soll eingeschritten werden. Parallel dazu, gelang jetzt ein großer Schlag gegen Hacker ...

Cyberattacken nehmen in Deutschland zu. Leider nutzen die Hacker verstärkt die Mittel der künstlichen Intelligenz, weshalb sie noch schwerer zu stoppen sind. Dagegen will die Regierung etwas tun. Außerdem gab es kürzlich einen schönen Erfolg gegen diese Art der Kriminalität ...(Bild:  R. Gutterbrink)
Cyberattacken nehmen in Deutschland zu. Leider nutzen die Hacker verstärkt die Mittel der künstlichen Intelligenz, weshalb sie noch schwerer zu stoppen sind. Dagegen will die Regierung etwas tun. Außerdem gab es kürzlich einen schönen Erfolg gegen diese Art der Kriminalität ...
(Bild: R. Gutterbrink)

Im vergangenen Jahr wurden laut BKA bundesweit 1.041 Fälle von Ransomware-Angriffen und anderen Formen von mit Erpressung verbundenem Datendiebstahl angezeigt, wie es heißt. Ein Jahr zuvor waren es „nur“ 950 Anzeigen aus diesem Bereich der Kriminalität. Und Deutschland stünden aufgrund der wachsenden Gefahr KI-gestützter Cyberangriffe aus Sicht der Cyber-Sicherheitsbehörde unruhige Zeiten bevor. Es sei ein Stück weit eine neue Zeitrechnung der Cybersicherheit angebrochen, wie die Präsidentin des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Claudia Plattner, bei einer Cybersicherheitskonferenz in Potsdam die Situation beschrieb.

Neues Cyberabwehrgesetz noch dieses Jahr

Die nächsten Jahre werden ihr zufolge sehr holprig und unruhig, weil durch die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz mehr Cyberangriffe zu erwarten sind. Die Bundesregierung will deshalb jenseits von präventiven Maßnahmen künftig eine aktive Cyberabwehr erlauben. Aber bisher fehlt die Möglichkeit, abwehrend einzugreifen, so die Vize-Präsidentin des Bundeskriminalamtes, Marina Link. Man müsse also demnach zunächst warten, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist. Das werde sich mit dem im parlamentarischen Verfahren befindlichen Cyberabwehrgesetz hoffentlich noch in diesem Jahr ändern, hofft Link. Bund und Länder haben in der vergangenen Woche zudem ein Gemeinsames Zentrum zur Abwehr hybrider Bedrohungen in Betrieb genommen. Aktivitäten durch Russland haben die Bedrohungslage für Deutschland aus Expertensicht auch noch verschärft. Als typische Instrumente hybrider Bedrohung gelten Spionageaktivitäten, eben Cyberangriffe, Sabotageakte und Informationsmanipulation.

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